Segeln

Kieler Woche: Weltmeister Buhl ist dabei

Laser-Weltmeister Philipp Buhl wird bei der 126. Kieler Woche dabei sein. (Archivbild)

Laser-Weltmeister Philipp Buhl wird bei der 126. Kieler Woche dabei sein. (Archivbild)

Foto: dpa

Segelfest findet wegen Corona mit knapp drei Monaten Verspätung statt – ohne Livepublikum. Es geht um Titel und ein Olympia-Ticket.

Kiel. Neuer Termin, alte Stärken: Die 126. Kieler Woche findet erstmals seit ihrer Premiere 1882 nicht im Hochsommer, sondern in der zweiten September-Woche statt. Erwartet werden in der norddeutschen „Sailing City“ vom 5. bis zum 13. September zahlreiche Seglerinnen und Segler in olympischen und internationalen Jollen sowie auf großen Jachten. Es geht um Titel und ein Olympia-Ticket. Unter den Corona-Bedingungen gilt ein strenges Sicherheitskonzept. „Wir haben das Ziel, den kontaktlosen Sport Segeln an Land zu übertragen“, sagte Organisationsleiter Dirk Ramhorst am Montag.

Zu den Höhepunkten zählen die deutsche Seesegel-Meisterschaft sowie die international stark besetzten Wettfahrten in den olympischen Disziplinen, in denen die deutschen Top-Akteure wie Laser-Weltmeister Philipp Buhl (Sonthofen) oder die olympischen 49er-Bronzemedaillengewinner Erik Heil und Thomas Plößel (Berlin) antreten. „Ich freue mich nach einem gerade abgeschlossenen zweiwöchigen Training in Norwegen aufs Heimspiel vor Kiel. Die Kieler Woche ist so stark besetzt wie lange nicht mehr“, sagte Buhl.

Kieler Woche: Startschuss am 5. September

Besonders spannend: Im Duell zwischen den beiden 49er FX-Crews Tina Lutz/Susann Beucke (Holzhausen/Strande) und Vicky Jurczok/Anika Lorenz (Berlin) geht es um eine Olympia-Fahrkarte.

Die Segler bleiben unter sich, werden nur von den Ausrichtern und ihren Helfern sowie von Betreuern und Pressebeobachtern flankiert. Zuschauer sind zu den Sportstätten und im Hafenbereich des Olympia-Zentrums Kiel-Schilksee nicht zugelassen.

Um das strenge Konzept umsetzen zu können, wird der gesamte untere Komplex des Hafenareals abgeriegelt. „Unglaublich, was die Organisatoren geleistet haben“, sagte DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwallner beeindruckt. Der erste Startschuss erfolgt am 5. September.