Schleswig-Holstein

Strand-Ampel zeigt, wo an der Ostsee noch Platz frei ist

Um überfüllte Strände wie hier in Timmendorfer Strand zu verhindern, gibt es seit Donnerstag eine Strand-Ampel.

Um überfüllte Strände wie hier in Timmendorfer Strand zu verhindern, gibt es seit Donnerstag eine Strand-Ampel.

Foto: Carsten Rehder / dpa

Um überfüllte Strände zu verhindern, gibt es nun den Strandticker. Der zeigt an, welche Abschnitte an der Ostsee gesperrt sind.

Scharbeutz. Eine virtuelle Ampel gegen überfüllte Strände: Für Teile der Lübecker Bucht ist am Donnerstag die sogenannte Strand-Ampel freigeschaltet worden. Auf der Internetseite strandticker.de können sich Tagesgäste über den Andrang an den Ostsee-Stränden zwischen Scharbeutz und Rettin informieren. Am Donnerstagmittag zeigte die Ampel für alle Strandabschnitte grün - sicher auch bedingt durch das nicht optimale Wetter. An vielen Abschnitten blieben die Strandkörbe bei grauem Himmel leer.

Grün bedeutet, dass es an dem betreffenden Strandabschnitt noch genügend freie Plätze gibt. Bei gelb wird es langsam eng, und rot bedeutet, dass der Strandabschnitt wegen zu vieler Besucher geschlossen ist. Die Infos kommen zunächst von Strandkorbvermietern und den Angestellten, die die Kurtaxe kassieren.

Ostsee: An Strandzugängen sollen Sensoren installiert werden

Ziel sei es, die Gäste an weniger ausgelastete Strandabschnitte zu leiten, sagte der Geschäftsführer der Tourismus-Agentur Lübecker Bucht (Talb), André Rosinski. Voraussichtlich in der nächsten Woche sollen an den Strandzugängen Sensoren installiert werden, die die Badegäste zählen und automatisch signalisieren, wenn die Kapazitätsgrenze des Strandabschnitts erreicht ist. „Probeweise werden wir an zwei oder drei Strandzugängen auch Bildschirme aufstellen, die die Auslastung des jeweiligen Abschnitts anzeigen“, sagte Rosinski.

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Die Ostseebäder Scharbeutz, Haffkrug, Sierksdorf, Neustadt, Pelzerhaken und Rettin haben das Lenkungssystem entwickelt, damit die coronabedingten Abstandsregeln an den Stränden eingehalten werden können. Wegen des Ansturms von Tagestouristen hatte die Bürgermeisterin von Scharbeutz an zwei zurückliegenden Wochenenden den Zugang zum Ort sperren lassen.

( dpa )