Brand

Feuer zerstört Halle mit Oldtimern – Großeinsatz

Eine Polizeiabsperrung mit Flatterband sichert die Reste von ausgebrannten Fahrzeugen nach dem Scheunenbrand auf Gut Bundhorst bei Stolpe.

Eine Polizeiabsperrung mit Flatterband sichert die Reste von ausgebrannten Fahrzeugen nach dem Scheunenbrand auf Gut Bundhorst bei Stolpe.

Foto: dpa

Brand erst nach gut zwei Stunden unter Kontrolle. 45 Autos wurden komplett zerstört. Feuer brach wohl aus technischer Ursache aus.

Depenau. Bei einem Brand in einer Scheune auf Gut Bundhorst in Stolpe (Kreis Plön) sind etwa 45 Old- und Youngtimer zerstört worden. Das Feuer brach am Sonntagabend aus und konnte erst in den frühen Morgenstunden gelöscht werden, wie der Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Stolpe am Montag berichtete.

Der 54 Jahre alte Mieter der etwa 3.000 Quadratmeter großen Halle in der Straße Bundhorst hatte das Feuer eigenen Angaben zufolge gegen 20.20 Uhr bemerkt und informierte umgehend Polizei und Feuerwehr.

Insgesamt 120 Einsatzkräfte aus acht Freiwilligen Feuerwehren seien im Einsatz gewesen. Die Polizei schätzt, dass ein Sachschaden im hohen sechsstelligen Bereich entstanden sei. Personen hätten sich nicht verletzt.

Brand in Scheune zerstört 45 Old- und Youngtimer

Die Löscharbeiten gestalteten sich laut Ortswehrführer schwierig. Eine Mittelspannungsleitung, die längs zur Scheune lief, musste demnach abgeschaltet werden, damit die Feuerwehren den Brand von oben mit einer Drehleiter löschen konnten. Später schob ein Bagger den Angaben zufolge das Blechdach der Scheune zur Seite, nachdem die Stahlkonstruktion die Fahrzeuge unter sich begraben hatte.

Weil der erste Löschteich wegen der Trockenheit schnell leergepumpt gewesen sei, hätte kurzerhand eine zweite, 600 Meter entfernte Wasserquelle angezapft werden müssen. Keiner der auf der Fläche von 40 mal 40 Metern geparkten Old- und Youngtimer habe den Brand unbeschadet überstanden.

Nach ersten Erkenntnissen der Plöner Kriminalpolizei sei das Feuer wahrscheinlich wegen eines technischen Defekts in der Nähe eines Ofens ausgebrochen. Die Brandstelle befindet sich jedoch in einem nicht mehr weiter untersuchungsfähigen Zustand. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es laut Polizeiangaben keine Anhaltspunkte, die auf eine vorsätzliche Brandstiftung hindeuten.

( dpa/HA )