Schleswig-Holstein

Blindgänger bei ThyssenKrupp wird entschärft

Das Werftgelände von ThyssenKrupp Marine Systems in Kiel (Archivbild).

Das Werftgelände von ThyssenKrupp Marine Systems in Kiel (Archivbild).

Foto: picture alliance

Auf dem Werftgelände in Kiel wurde die 500 Pfund schwere Weltkriegsbombe entdeckt. Umfangreiche Evakuierungsmaßnahmen.

Kiel. Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe auf dem Werftgelände von ThyssenKrupp Marine Systems in Kiel müssen an diesem Mittwoch etwa 3000 Anwohner ihre Wohnungen verlassen. Die Bewohner müssen die Gefahrenzone bis 9.00 Uhr verlassen haben, damit die Entschärfung um 10.00 Uhr beginnen kann, wie die Polizei am Montag mitteilte. Wegen des schlechten Zustands der bei Bauarbeiten entdeckten 500 Pfund schweren britischen Fliegerbombe rechne der Kampfmittelräumdienst mit einer Dauer der Arbeiten von zwei bis vier Stunden.

Während der Entschärfung wird der Schiffsverkehr auf der Förde eingestellt. Davon betroffen ist den Angaben zufolge auch die Förde-Fährlinie F1 der Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel mbH (SFK). Ebenfalls evakuiert würden größere Gebäude wie das des Norddeutschen Rundfunks (NDR). Als Ausweichquartier für die Anwohner diene die Mensa der Hans-Christian-Andersen-Schule in der Stoschstraße 24-26.