Pagensand

Geborgene Tote sind vermisste Kanufahrer

Die beiden am Mittwoch aus der Elbe geborgenen Leichen sind die seit Sonntag vermissten Kanufahrer. Ihre Fahrt begann in Wedel.

Kollmar. Die beiden seit Sonntag vermissten Kanufahrer sind tot. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, sind die beiden am Mittwoch gefundenen Leichen zweifelsfrei der 52-Jährige und sein 18 Jahre alter Sohn.

Laut Polizei fand am frühen Mittwochmorgen gegen 6.40 Uhr die Feuerwehr Glückstadt zunächst die Leiche des Vaters. Sie habe auf Höhe des Hafens Bieleberg in Kollmar in der Elbe getrieben. Eine Stunde später alarmierte eine Spaziergängerin die Feuerwehr, weil sie am Ufer der Elbe eine leblose Person entdeckt hatte. Diese zweite Leiche wurde am Donnerstag als der 18 Jahre Sohn des Mannes identifiziert.

Kanufahrer brachen in Wedel zur Tour auf

Wie die beiden zu Tode kamen, ist weiterhin Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Sie waren laut Polizei am Sonntag rund 25 Kilometer elbaufwärts in Wedel zu einer Kanutour aufgebrochen.

Am Sonntagmittag alarmierten Zeugen die Feuerwehr, nachdem sie ein auf der Elbe treibendes Kanu beobachtet hatten und einen Mann um Hilfe rufen hörten. Sofort eingeleitete Suchmaßnahmen führten nicht zum Erfolg, es konnte nur das Kanu geborgen werden. Aufgrund von an Bord gefundenen persönlichen Gegenständen und der Aussage eines Bekannten der Vermissten stand schnell fest, dass es sich um das Kanu der Vermissten handelte.