Schleswig-Holstein

Hamburger Taucher geraten vor Fehmarn in Seenot

Die Männer kenterten am Sonnabend mit ihrem Motorboot vor der Ostseeinsel Fehmarn – beide konnten gerettet werden.

Puttgarden/Hamburg. Es sollte eine Tauchtour bei schönstem Wetter werden, es wurde zum Einsatz für die Seenotretter: Zwei Männer aus Hamburg und der Metropolregion waren am Sonnabendmorgen mit ihrem Motorboot den Hafen von Burgtiefe auf Fehmarn verlassen, um im Fehmarnbelt zu tauchen. Plötzlich begann das Boot, voll Wasser zu laufen, bekam Schlagseite und kenterte.

Was zum Unglück hätte werden können, wurde mit viel Glück nur zum Rettungseinsatz: Zunächst hatten die 51- und 53-Jährigen das Glück, dass ihr Boot wegen einer Luftblase nicht unterging, so dass sie auf dem Kiel des gekenteren Bootes ausharren konnten. Auch hatten sie bereits Neoprenanzüge an, so dass sie nicht auskühlten. Schließlich havarierten sie in der Nähe viel befahrener Wasserwege: Ein Frachtschiff hatte sie kurz nach dem Unglück gesichtet und die Seenotretter verständigt, die sofort von Puttgarden aus aufbrachen.

Schiffbrüchige von Segelyacht an Bord genommen

Doch noch bevor die "Emil Zimmermann" bei den Schiffbrüchigen eintraf, hatte eine Segelyacht die Männer an Bord genommen. Außerdem kamen ein Schiff der dänischen Marineheimwehr und das Mehrzweckschiff "Scharhörn" der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes hinzu.

Die "Emil Zimmermann" übernahm die Schiffbrüchigen, die "Scharhörn" barg das gekenterte Motorboot, alle wurden an Land gebracht.