Kiel

Polizei sucht Tatwaffe nach tödlicher Messerattacke

Ein 18-Jähriger ist dringend tatverdächtig, seinen 41 Jahre alten Bekannten getötet zu haben. Anzeichen auf psychische Erkrankung.

Kiel. Nach der tödlichen Messerattacke in Kiel sucht die Polizei nach der Tatwaffe. „Der gesamte Bereich um den Tatort wird derzeit abgesucht“, sagte Oberstaatsanwalt Henning Hadeler am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Die Einsatzkräfte vor Ort sicherten bei der Aktion am Vormittag mögliche Spuren.

Ein 18-Jähriger steht im Verdacht, am Mittwoch einen 41 Jahre alten Bekannten mit einer Vielzahl von Messerstichen getötet haben. Der Verdächtige war am Donnerstag festgenommen worden. Am Freitagabend teilte die Staatsanwaltschaft mit, dass das Amtsgericht Kiel die einstweilige Unterbringung des jungen Mannes in einer psychiatrischen Klinik angeordnet hat. Zuvor hatte es bereits Anhaltspunkte gegeben, dass der Mann psychisch auffällig sein könnte.

Die Tat hatte sich am späten Mittwochabend im Stadtteil Mettenhof ereignet. Das Motiv war zunächst unklar. Tatverdächtiger und Opfer stammen vermutlich aus Syrien. Der 41-Jährige war am Mittwochabend gegen 22.15 Uhr schwer verletzt gefunden worden. Am folgenden Morgen gegen 5.30 Uhr starb er an den Folgen seiner Verletzungen.