Schleswig-Holstein

In der kommenden Woche jagt die Polizei Drängler und Raser

Die Polizei will unter anderem besondere Gefahrenstellen überwachen. 2016 starben auf den Straßen Schleswig-Holsteins 114 Menschen.

Kiel.  Autofahrer in Schleswig-Holstein müssen in der kommenden Woche verstärkt mit Verkehrskontrollen rechnen. Die Polizei hat angekündigt, vom 21. bis 27. August einen besonderen Schwerpunkt auf die Überwachung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten und sogenannter Aggressionsdelikte, zum Beispiel Drängeln im Straßenverkehr zu legen.

„Möglichst flächendeckend werden wir besondere Einrichtungen wie Krankenhäuser, Pflegeheime, Unfallhäufungsstellen und Deliktsbrennpunkte einbeziehen und an Streckenabschnitten kontrollieren, die aufgrund der örtlichen Verhältnisse besondere Gefahrenstellen sind“, erklärt Axel Behrends, im Landespolizeiamt Schleswig-Holstein zuständig für die Verkehrssicherheitsarbeit. Es liege auf der Hand, das Thema Rasen und Drängeln aufzugreifen, denn bei Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang sei nicht angepasste Geschwindigkeit die Hauptunfallursache. Im vergangenen Jahr sind in Schleswig-Holstein durch Verkehrsunfälle 114 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 16.000 verletzt worden.