Elbwanderweg

Wanderer überlebt 20 Meter tiefen Sturz

In Lauenburg rutscht ein 50-Jähriger am Elbwanderweg ab und fällt in die Tiefe. Zum Glück konnte er noch einen Notruf absetzen.

Lauenburg. Das Unglück geschah am 13. Mai gegen Mittag in Lauenburg: Ein Wanderer verlor auf dem Elbwanderweg auf einem Trampelpfad oberhalb des Naturschutzgebietes seinen Rucksack. Wie die Lübecker Nachrichten berichten, gab der lose Boden nach und der Mann stürzte etwa 20 Meter in die Tiefe. Mit schweren Verletzungen blieb er auf einem Plateau liegen. Glücklicherweise hatte er ein Handy dabei und konnte noch selbst einen Notruf absetzen.

Da der Wanderer, offenbar ein Tourist aus Mecklenburg-Vorpommern, seinen Standort nicht beschreiben konnte, rückte die Feuerwehr mit drei Fahrzeugen aus. Die Besatzungen suchten den Mann an mehreren Stellen, mussten dabei unwegsames Gelände durchkämmen.

Ein Notarzt übernahm die Erstversorgung, während die Feuerwehr eine spezielle Korbschleiftrage vorbereitete. Mit dieser Trage konnte der Schwerverletzte zum Elbufer abgeseilt werden. Ein Rettungswagen fuhr ihn dann ins Krankenhaus, wo eine schwere Schulterverletzung diagnostiziert wurde.

Im April war eine Touristin auf Rügen vom Kreidefelsen gestürzt. Offenbar war sie beim Fotografieren zu nah an die Kante getreten.

© Hamburger Abendblatt 2017 – Alle Rechte vorbehalten.