Polizei

NPD-Demo in Neumünster von Hubschrauber überwacht

Mit rund 50 Teilnehmern war die Kundgebung der NPD überschaubar. Die Polizei wollte ein Treffen mit Gegendemonstranten verhindern.

Neumünster. Die für Sonnabend von NPD-Ratsherr Mark Proch angemeldete Kundgebung in Neumünster fiel mit knapp 50 Teilnehmern überschaubar aus. Die Polizei wollte jedoch ein Aufeinandertreffen mit anreisenden Gegendemonstranten vermeiden und war deshalb mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Demnach hatten sich die Teilnehmer der NPD-Demo laut Polizei auf dem Konrad-Adenauer-Platz versammelt. Zu einer Gegendemonstration versammelten sich etwa 250 Teilnehmer, die mit Trillerpfeifen und Transparenten auf dem Großflecken standen, um "der rechten Propaganda lautstark entgegenzutreten", sagte Heiner Wadle vom Bündnis gegen Rechts. Auch aus Hamburg waren Demonstranten aus der linken Szene gekommen.

Die Polizei wollte ein Aufeinandertreffen der Gruppen offenbar um jeden Preis verhindern und war mit mehreren Hundertschaften im Einsatz. Dazu kamen noch rund 180 Beamte der Bundespolizei, die die An- und Abreise der Demonstranten mit der Bahn überwachten. Auch ein Hubschrauber der Polizei war im Einsatz, dessen Besatzung die relevanten Bahnstrecken beobachtete. Alles sei friedlich verlaufen.