Schleswig-Holstein

Umweltminister Habeck will Glyphosat verbieten lassen

Will sich gegen das Unkrautgift Glyphosat stark machen: Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck (r., Grüne), hier mit Landeschef Torsten Albitg (SPD) bei der Landesgartenschau in Eutin

Will sich gegen das Unkrautgift Glyphosat stark machen: Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck (r., Grüne), hier mit Landeschef Torsten Albitg (SPD) bei der Landesgartenschau in Eutin

Foto: Axel Heimken / dpa

Das Unkrautgift ist laut der Weltgesundheitsorganisation krebserregend. Dem stimmen alle grünen Landwirtschaftsminister zu.

Kiel.  In der Debatte um Glyphosat hat der grüne Kieler Umwelt- und Landwirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) die Bundesregierung aufgefordert, in der EU nicht für eine Wiederzulassung des Unkrautgifts zu stimmen.

Die Weltgesundheitsorganisation sei zu dem Schluss gekommen, dass Glyphosat wahrscheinlich krebserregend sei. „Diese Bedenken dürfen nicht einfach weggewischt werden. Wir brauchen eine transparente Klärung“, sagt Habeck.

Entsprechend hätten sich auch alle grünen Landwirtschaftsminister auf der jüngsten Agrarministerkonferenz in Mecklenburg-Vorpommern positioniert, so Habeck. Er widersprach damit seinem Schweriner Amtskollegen Till Backhaus (SPD), dem zufolge die Konferenz gefordert hatte, die Zustimmung zur Neuzulassung an Auflagen zu knüpfen.