Schleswig-Holstein

49-Jähriger stirbt nach Absturz von Kleinflugzeug

Einsatzkräfte löschen in der Nähe von Lindewitt in Schleswig-Holstein das brennende Wrack eines abgestürzten Kleinflugzeugs. Der Pilot starb auf dem Weg in eine Spezialklinik

Einsatzkräfte löschen in der Nähe von Lindewitt in Schleswig-Holstein das brennende Wrack eines abgestürzten Kleinflugzeugs. Der Pilot starb auf dem Weg in eine Spezialklinik

Foto: Benjamin Nolte / dpa

Von der Nordsee-Insel Föhr an die Ostsee sollte der Flug gehen. Die kleine Propellermaschine stürzt noch vor Flensburg ab.

Lindewitt. Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in der Nähe von Flensburg am Mittwoch ist der Pilot ums Leben gekommen. Der 49-Jährige starb in einer Spezialklinik in Lübeck, berichtete die Polizei. Der Mann war der einzige Insasse der Maschine, die am Vormittag aus zunächst unbekannter Ursache auf eine Koppel in Lindewitt stürzte. Rettungskräfte konnten ihn noch aus dem in Brand geratenen Wrack der einmotorigen Propellermaschine vom Typ Piper PA 28 ziehen und mit dem Hubschrauber nach Lübeck fliegen. Dor erlag er seinen schweren Verletzungen.

Der Absturz ereignete sich laut Polizei um 9.41 Uhr. Das Flugzeug war in Wyk auf Föhr gestartet. Zielort war nach Angaben der Luftaufsicht Grube in Ostholstein an der Ostsee. Beim Start auf Föhr herrschte sehr gute Sicht. „Hier war es optimal“, sagte der Beauftragte für die Luftaufsicht, Hans-Werner Jacobsen.

Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurden eingeschaltet. Sie sollen Zeugen, befragen, das Wrack vermessen, so weit wie möglich den technischen Zustand des zerstörten Flugzeugs überprüfen und weitere Informationen sammeln. Außerdem wird ein Wettergutachten angefordert, wie ein Sprecher sagte.