Kiel

Seenotretter ziehen unterkühlte Kitesurferin aus der Ostsee

Der Seenotkreuzer "Hermann Helms"

Der Seenotkreuzer "Hermann Helms"

Foto: A2942 Ingo Wagner / dpa

Die Frau war anderthalb Kilometer von der Küste entfernt in die Ostsee gefallen und konnte sich nicht mehr selbst aus dem Wasser helfen.

Kiel. Seenotretter haben eine stark unterkühlte und geschwächte Kitesurferin in der Kieler Förde gerettet. Die 27-Jährige war anderthalb Kilometer vor der Küste entfernt in der Strander Bucht ins Wasser gefallen und konnte sich nicht mehr selbst aus dem Wasser helfen, wie die Seenotleitung Bremen der DGzRS am Freitag mitteilte.

Nach Anrufen von Zeugen machte sich die Besatzung des Seenotrettungsbootes „Walter Rose“ von der Station Schilksee aus auf den Weg und entdeckte die junge Frau im Meer. „Inzwischen war ein Surfer bei der Frau. Sie hielt sich an seinem Brett fest“, schildert Schiffsführer Jürgen Naumann die Lage.

Die Seenotretter nahmen die entkräftete Kitesurferin an Bord und versorgten sie. Die Körpertemperatur der Frau sei bereits auf nur noch etwa 33 Grad Celsius abgesunken, obwohl sie einen Neoprenanzug trug. Die Retter brachten die Frau nach Schilksee, wo der Landrettungsdienst die weitere Versorgung übernahm. (dpa)