Hamburg/Helgoland. Als “Helgoland-Sansibar-Vertrag“ ging der Deal in die Annalen ein. Viele Deutsche schüttelten über das Geschäft damals den Kopf.

August 1885. Ein Geschwader deutscher Kriegsschiffe erreicht Sansibar, die sagenumwobene Gewürz- und Sklaven-Insel im Indischen Ozean, 40 Kilometer vom tansanischen Festland entfernt. Kommodore Carl Heinrich Theodor Paschen übergibt dem Sultan von Sansibar eine Botschaft des deutschen Kaisers. Unverblümt wird Barghash bin Said aufgefordert, die deutschen Bemühungen zu tolerieren, sich an der Küste Tansanias festzusetzen. Als der Sultan zögert, richten die Schiffe ihre Geschütze auf den Palast. Der Sultan lenkt ein.