Nordseeinsel

Helgolands neues Wahrzeichen: die „Fels-Philharmonie“

Mit dem neuen Hotelprojekt „Fels-Philharmonie“ will Helgoland Architekturgeschichte schreiben. Das Fünfsterne-Hotel mit 250 Betten soll an der Westseite der Nordseeinsel entstehen.

Helgoland. In der Wiederaufbauzeit ist auf der Hochseeinsel Helgoland eine einmalige, denkmalgeschützte Architektur der 50er-Jahre entstanden. Für die kommenden mindestens 50 Jahre wollen die Helgoländer nun mit einem neuen Hotelprojekt noch einmal Architekturgeschichte schreiben und der schwächelnden „Langen Anna“ ein neues Wahrzeichen beiseite stellen.

Die Vision für ein Hochseehotel haben Architekturstudenten rund um Professor Anton Markus Pasing entwickelt. Jetzt ist es soweit: An der Helgoländer Westseite soll das 250 Betten-Fünfsterne-Hotel mit Arbeitstitel „Fels-Philharmonie“ erbaut werden, teilte der Investor Fivestar aus Shanghai am heutigen 1. April mit. Maverick Fung, Vorstandsvorsitzender von Fivestar, ist von Helgoland begeistert. „Das Hotel wird der Blickfang im weltweit einzigartigen Helgoländer Felswatt sein.“ Nachdem Denkmal- und Umweltschutz von der nachhaltigen und energieautarken Bauweise beeindruckt und auch die Vogelkundler vom integrierten „Bird-Tower“ des Hotels im 15. Stock fasziniert sind, war auch die aktuelle Inselpolitik dem Vorschlag von Bürgermeister Jörg Singer einstimmig gefolgt. (HA)