Kreis Pinneberg

Wedel sagt alle politischen Sitzungen ab

Alexander Sulanke
Wedels Stadtsprecher Sven Kamin begründet die Sitzungspause mit den weiterhin hohen Corona-Zahlen.

Wedels Stadtsprecher Sven Kamin begründet die Sitzungspause mit den weiterhin hohen Corona-Zahlen.

Foto: HA

Die Ausschüsse haben im Januar ausgesetzt, nun folgt das höchste Gremium der Stadt. Das sei richtig, aber auch problematisch.

Wedel. Die Stadt Wedel bleibt bei ihrem Kurs, bis auf Weiteres alle politischen Sitzungen auszusetzen. Nun wird auch die für Donnerstag, 28. Januar, angesetzte Sitzung des Rates verschoben; der Rat ist das höchste politische Gremium in der Stadt. Wie bereits mit sämtlichen Ausschusssitzungen im Januar hat der Stadtpräsident Michael Schernikau (CDU) nun in Abstimmung mit den Fraktionsvorsitzenden und Bürgermeister Niels Schmidt entschieden, die Sitzung aufgrund der vorherrschenden Corona-Situation und der allgemeinen Aufforderung nach Kontaktbeschränkungen auf den nächsten angesetzten Termin, den 25. Februar, zu tagen. Das teilt Stadtsprecher Sven Kamin mit.

Wichtige Themen können nicht angestoßen werden

Es bestünden zwar berechtigte Bedenken gegenüber einem erneuten Verschieben, so Kamin. "Wichtige Themen können ohne Beschluss nicht weiter angestoßen werden, die Themen häufen sich an, und niemand kann absehen, ob sich die Lage im Februar verbessert und sich die Umstände für das Zusammenkommen des Rates ändern."
Dennoch überwögen hier die Gründe für eine Verschiebung, da eine Sitzung eben
nicht zwingend notwendig sei und so die Kontakte und damit das Risiko von
Ansteckungen effektiv reduziert werden können.

Für die Sitzung im Februar wird eine Reduzierung der Teilnehmerzahl anvisiert und
es sollten auch lediglich die notwendigen Themen ihren Platz auf der Tagesordnung
finden. Gegebenenfalls wird auch ein Ausweichen auf eine andere Räumlichkeit in
Betracht gezogen, um größere Abstände zwischen den Teilnehmenden ermöglichen
zu können.

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