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SSV Rantzau bestreitet Topspiel in Niendorf

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Rantzaus Lennart Kessner, hier im Pokal-Duell mit Egenbüttels Simon  Feldgen, ist beim Meister Niendorfer TSV II gefordert.

Rantzaus Lennart Kessner, hier im Pokal-Duell mit Egenbüttels Simon  Feldgen, ist beim Meister Niendorfer TSV II gefordert.

Foto: Kalle Meincke / KBS-picture

Landesligakonkurrent SV Halstenbek-Rellingen bekommt eine „harte Nuss“ zu knacken. Kummerfeld spielt gegen dieses Team..

Halstenbek.  Die Landesliga-Fußballer der SV Halstenbek-Rellingen sind froh. Nachdem das Lotto-Pokalspiel der dritten Runde gegen Teutonia 05 vom 16. August auf Mittwoch, 24. August, verlegt wurde, bleiben einigen Verletzten (Pascal Haase, Frederic Ernst, Tim von Aspern, Niklas Siebert) nun ein paar Tage mehr Zeit, sich auszukurieren. Das Punktspiel gegen den Harburger TB aber kommt für das Quartett wohl noch zu früh. Dabei erwartet die Halstenbeker keine leichte Heimaufgabe, nachdem sich der HTB Meister Niendorfer TSV II „nur“ 0:1 geschlagen gegeben hatte.

Das muss nun aber nicht heißen, dass der mit zwei Siegen prächtig gestartete SSV Rantzau das Spitzenspiel in Niendorf gewinnt. „Bislang waren das nur sechs Punkte für den Klassenerhalt“, sagt der sportliche Leiter Otto Hartlieb, während Co-Trainer Tobias Thiede riesige Lust auf eine Überraschung verspürt. „Wenn ich ehrlich sein soll, dann liegt mir das 2:5 gegen die Niendorfer im Februar bei uns in Barmstedt nämlich noch immer schwer im Magen.“ Chefcoach Marcus Fürstenberg baut auf das gute Klima, das zurzeit im Team herrsche – und natürlich den neuen Keeper Semir Svraka, auf den am Sachsenweg vermutlich Schwerstarbeit wartet.

Beim Kummerfelder SV legt sich Trainer Nils Hachmann vor dem Gastspiel beim Tabellenletzten Rasensport Uetersen freiwillig die Favoritenbürde auf. „Erstens haben wir das Pokalspiel gegen die Uetersener 6:2 gewonnen. Zweitens habe ich allmählich die Qual der Wahl bei der Aufstellung.“ Zur Verfügung stehen wieder Verteidiger Moritz Brandis und Mittelfeldspieler Jonas Lienau, die beim 2:1 über die SV Halstenbek-Rellingen noch gefehlt hatten.

Raspo muss ohne einige Urlauber auskommen, vor allem aber ohne Routinier Eddy Enderle – Pause aus gewichtigen privaten Gründen. Nach schon drei Pflichtspielniederlagen mit insgesamt 19 Gegentoren appelliert das Trainerteam mit Jens Schmanke und Andree Otto unverdrossen an die Einstellung der Spieler. „Einige sind in Gedanken noch nicht in der Landesliga angekommen.“

( wh )

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