Fussball

VfL Pinneberg strauchelt auch in der Bezirksliga weiter

| Lesedauer: 2 Minuten
v.l. Schacht Paul (NTSV3) , Bettzueche Mika (NTSV3) , Johannsen Finn (VfLPi) , Schrage Jacob (NTSV3) , Sportplatz : Bondenwald, Kunstrasen,

v.l. Schacht Paul (NTSV3) , Bettzueche Mika (NTSV3) , Johannsen Finn (VfLPi) , Schrage Jacob (NTSV3) , Sportplatz : Bondenwald, Kunstrasen,

Foto: Kalle Meincke

Landesliga-Absteiger unterliegt zum Saisonauftakt mit 0:5. Hetlingen zittert sich zum Sieg. So schlugen sich andere Teams.

Pinneberg.  Machen die Fußballer des VfL Pinneberg in der Bezirksliga West da weiter, wo sie als Landesliga-Absteiger aufhörten? Das 0:5 (0:4) auswärts gegen den Niendorfer TSV II war jedenfalls ein Resultat, das Trainer Marc Zippel im Urlaub „an die Nieren“ ging. Ebenfalls bitter: Der neue Regisseur Saimir Fejza sah wegen Ballwegschlagens aus Enttäuschung über das dritte Gegentor die Gelb-Rote Karte. Auf Zippel wartet nach seiner Rückkehr viel Arbeit.

Nachbar TBS Pinneberg wird die neue Nummer eins der Kreisstadt. Das zeichnet sich nicht erst nach dem 5:1 (1:0) über die SV Lieth ab. Allerdings ließ sich der Titel-Mitfavorit 43 Minuten Zeit, ehe Adrian Sousa nach Vorarbeit von William Wachowski das 1:0 erzielte. Vor der Pause ebenfalls nicht souverän, siegten der Heidgrabener SV (8:1 beim TuS Hasloh) und Blau-Weiß 96 (7:3 über den SV Lurup) am Ende ebenfalls deutlich. Jeweils dreimal waren die HSV-Spieler Philippe Schümann (Hattrick binnen vier Minuten) und Jon Schwertfeger sowie der Schenefelder Timm Thau, von 2018 bis 2020 Spieler in Lurup, erfolgreich.

Gianini Balasea war an drei Treffern für Hetlingen und den Gegnern beteiligt

Drei Torbeteiligungen bot auch Gianini Balasea, der von Teutonia 10 zum Hetlinger MTV gewechselt ist. In guter Erinnerung behält der Italiener aber nur seinen Treffer zum 1:1 und sein Freistoßzuspiel zum 3:2 von Ahmed Ambani (90.+4) gegen den FC Elmshorn. Als Balasea in der 88. Minute ein Selbsttor fabrizierte („Der Ball fiel mir auf die Nase.“), hatten die Elmshorner schon an ein Unentschieden geglaubt. „Viel Glück für diese sympathische Mannschaft“ wünschte Hossein Zolfaghari, Kapitän des SC Egenbüttel, Aufsteiger SC Cosmos Wedel. Der direkte Vergleich endete nach 1:3 noch 3:3.

In der Staffel Nord deklassierte der nach zehn Jahren in die Bezirksliga zurückgekehrte TuS Holstein den SV Bergstedt. Zum 10:0 (6:0) trug Tim Heinitz fünf Treffer bei, darunter sämtliche im zweiten Durchgang.

Bezirksliga, Staffel West

( wh )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Sport