Volleyball

VG Elmshorn siegt „auswärts“ in eigener Halle

Ulrich Stückler
Wie schon zwei Tage zuvor gegen den Wiker SV zeigt sich Anne Schmitt auch am Dienstagabend gegen den Schweriner SC III in Topform.

Wie schon zwei Tage zuvor gegen den Wiker SV zeigt sich Anne Schmitt auch am Dienstagabend gegen den Schweriner SC III in Topform.

Foto: Ulrich Stückler / HA

Regionalligafrauen schlagen Schweriner SC III im Nachholspiel mit 3:0. Sonntag wird das Heimrecht mit Warnemünde erneut getauscht

Elmshorn.  Jetzt darf es auch gern der „Titel“ werden. Die Regional­liga-Volleyballerinnen der VG Elmshorn haben sich mit dem 3:0 (25:15, 25:18, 25:22)-Sieg über den Schweriner SC III an die Tabellenspitze der Vorrundengruppe 2 gesetzt.

Den VGE-Frauen (1./27 Punkte/29:8 Sätze) spielt dabei in die Karten, dass der 1. VC Norderstedt (2./27/29:9) eine Woche zuvor angesichts seiner sicheren Qualifikation für die Aufstiegsrunde und der unveränderten pandemischen Lage auf den Antritt bei den Schwerinerinnen verzichtet und ein 0:3 in Kauf genommen hatte.

VGE-Coach Michael Behrmann war froh, dass der SSC III (5./10/14:24) hierüber anders dachte und für das Nachholspiel unter der Woche sogar das getauschte Heimrecht in Kauf nahm. „Das war sehr erfreulich; wir Mannschaften müssen doch auch nach außen ein Zeichen setzen, dass wir spielen wollen“, sagte Behrmann.

Auch das letzte Vorrundenmatch wird ein Auswärtsspiel in eigener Halle

Gegen die Schwerinerinnen konnte der Trainer nur 44 Stunden nach dem 3:0-Sieg an gleicher Stelle über den Wiker SV Außenangreiferin Katja Saß schonen; er ließ die anderen Routiniers Andrea Jany und Anne Schmitt die ersten beiden Sätze durchspielen. Behrmann: „Anne zeigt mit ihren neun Jahren Bundesligaerfahrung schon seit Wochen ein konstant hohes Niveau.“

Dieses möglichst gleich wieder am kommenden Sonntag, 15 Uhr, erneut am Koppeldamm. Dann kommt der SV Warnemünde (3./20/22:17) zum nächsten „Auswärtsspiel“ der Elmshornerinnen angereist. Michael Behrmann, der unbedingt in der Rostocker OSPA-Arena antreten wolle: „Der SVW hat leider wegen der zu spät für Rostock und Umgebung auf orange umgesprungenen Hospitalisierungsampel keine neutrale Halle gefunden, um in Mecklenburg-Vorpommern das Spiel auszutragen. Also springen wir gern wieder ein.“

( ust )

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