Basketball

BG Halstenbek/Pinneberg – Zuerst gucken, dann gewinnen

| Lesedauer: 3 Minuten
Ulrich Stückler
Levi Levine (BG HaPi) zieht zum Korb; er erzielt 22 Punkte und bewährt sich auch als Spiellenker. Im Hintergrund verfolgt „Notfall“-Trainer Andy Schönfeld das Geschehen.

Levi Levine (BG HaPi) zieht zum Korb; er erzielt 22 Punkte und bewährt sich auch als Spiellenker. Im Hintergrund verfolgt „Notfall“-Trainer Andy Schönfeld das Geschehen.

Foto: Ulrich Stückler / HA

Männerteam besiegt TuRa Harksheide in 2. Regionalliga Nord mit überlegtem Auftritt. SC Rist II ringt das Schlusslicht mühsam nieder

Halstenbek/Wedel. So sieht abgeklärte Spielgestaltung aus. Die Basketballer (2. Regionalliga) der BG Halstenbek/Pinneberg (5./6 Punkte) haben sich in eigener Halle gegen TuRa Harksheide (10./2) Zeit gelassen, ehe sie die Weichen entsprechend für ihren 80:64 (39:36)-Sieg gestellt haben. „So ein Spiel findet oft in Wellen statt“, erklärte Spieler Andy Schönfeld, der nach dem ersten Viertel für den wegen Meckerns auf die Tribüne verbannten Dean Jenko die Trainerrolle übernommen hatte. „In der ersten Halbzeit sah unsere Welle so aus, dass wir geschaut haben, was gegen TuRa funktioniert, wie zum Beispiel der Zonenangriff. Diese Erkenntnisse haben wir dann in der zweiten Halbzeit bestens umgesetzt.“

Ein wichtiger Sieg für die BG HaPi, die auf einige verletzte Stammspieler, darunter zwei Center und Topscorer Dominik Csender, verzichten müssen. Schönfeld: „Der Sieg über TuRa war für uns eines von vielen Endspielen, um nichts mit den Abstiegsrängen zehn und elf zu tun zu bekommen. Kommenden Sonnabend in Kronshagen gibt es gleich das nächste dieser Endspiele.“

Zweites Wedeler Männerteam startet schwach in Kronshagen

Benjamin Jeß und Anton Krüger gaben im zweiten Männerteam des SC Rist Wedel (3./6) beim 75:72-Auswärtssieg über eben diesen TSV Kronshagen (11./0) ihren Saisoneinstand. Dafür musste Trainer Torben Haase auf andere Kräfte verzichten, die wegen doppelter Einsätze am Vortag eine Pause bekamen oder angeschlagen passen mussten. Zunächst gab es gegen bislang sieglose Gastgeber die kalte Dusche: 1:11 lag Rist zurück, rappelte sich aber auf, nahm Fahrt auf, ließ den Ball zirkulieren und traf Distanzwürfe. Das brachte die Risters wieder heran, nach der Halbzeit (37:40) gingen sie in Führung und sicherten sich einen zeitweilig zweistelligen Vorsprung. „Dann ist Kronshagen wieder herangekommen, sodass es am Ende eng war“, sagte Haase.

In der Schlussphase treffen Mohl und Möller wichtige Dreier

Seine Jungs überzeugten in der Schlussphase mit Treffsicherheit, insbesondere in Person von Finn Mohl und Leif Möller, die unter anderem von jenseits der Dreipunktelinie einnetzten, „als es darum ging, mutig voranzugehen“, um den Sieg einzutüten. Wenn der Ball mal nicht durch die Reuse wollte, sondern ins Feld zurücksprang, griffen die Rister beherzt zu und sicherten sich weitere Abschlussmöglichkeiten – bei dieser Aufgabe tat sich Laurenz Wulf einige Male hervor. „Laurenz hatte am Ende zwei, drei wichtige Offensiv Rebounds, auch Yann Mbodjé hat gut gespielt“, lobte Haase.

Mit dem Sieg über Kronshagen (75:72) kletterten die Rister auf den dritten Tabellenrang (drei Siege, zwei Niederlagen), doch zu verbessern gibt es noch einiges: „Wir haben im Moment ein paar Baustellen, an denen gilt es jetzt weiter zu arbeiten“, sagte der Trainer.

Am Sonnabend tritt sein Team erneut auswärts an, und zwar beim EBC Rostock II (7./4).

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