Basketball

Gegen den Zweiten muss der SC Rist die Freiwürfe treffen

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Ulrich Stückler
Ex-Rister Moritz Hübner kehrt mit den Iserlohn Kangaroos in die Steinberghalle zurück.

Ex-Rister Moritz Hübner kehrt mit den Iserlohn Kangaroos in die Steinberghalle zurück.

Foto: Ulrich Stückler / HA

Am Sonnabend empfängt der Wedeler Zweitligist die Iserlohn Kangaroos. Für die Gäste spielt ein alter Bekannter

Wedel. Schritt halten mit Tabellenführer Münster kann in der laufenden Pro-B-Saison unter den Zweitliga-Basketballern kein Team; mit am besten aber gelingt das den Iserlohn Kangaroos. Und die sind am Sonnabend (6. November, 19.30 Uhr) beim SC Rist Wedel in der Steinberghalle zu Gast. Besucher haben die 3G-Regel zu beachten; in der Halle muss eine Maske getragen werden, die auf dem Sitzplatz abgenommen werden kann. Wie gewohnt wird das Spiel für eine Gebühr von fünf Euro in Direktübertragung auf https://sportdeutschland.tv/ gezeigt.

„Iserlohn ist eine hohe Hürde; es macht aber Spaß, gegen hohe Hürden zu spielen“, sagte Rist-Trainer Stephan Blode vor der Begegnung mit dem Tabellenzweiten. Gabriel Kuku ist gegen die Sauerländer nicht einsatzfähig: „Sprunggelenk und Knie sind angeschlagen. Die genaue Ausfallzeit ist noch nicht klar“, sagt Blode. „Wir werden auf jeden Fall am Wochenende auf ihn verzichten müssen, was sehr schade ist, weil er in Schwelm die Minuten, die er vor seiner Verletzung hatte, genutzt und sich sehr gut präsentiert hat“, berichtet der Wedeler Trainer.

Die Iserlohner sind ein eingespieltes Team

Der Stamm des Iserlohner Teams verfügt über viel Erfahrung und ist aus der Vorsaison in großen Teilen zusammengeblieben. Hinzugewonnen wurde Tidjan Keita, der bisher 16,3 Punkte und 9,8 Rebounds pro Spiel erzielt. Der Franzose ist als bester Iserlohner Korbschütze Hauptabnehmer der Zuspiele von Toni Prostran. Der 30 Jahre alte Kroate ist eine der Spielmachergrößen der Liga.

Die Iserlohner seien bereits in der zurückliegenden Saison sehr angriffsstark gewesen, so Blode, „das sind sie immer noch und haben es geschafft, ihre Defensive zu stabilisieren und stehen deshalb folgerichtig auch besser da als letztes Jahr“, erläutert er. Der ehemalige Rist-/Towers-Doppellizenzler Moritz Hübner zählt ebenfalls zu den Leistungsträger des Tabellenzweiten.

Ob gegen Iserlohn Freiwürfe eine spielentscheidende Rolle einnehmen werden, weiß noch niemand. Doch selbst wenn nicht etwa in den Schlusssekunden Treffer an der Linie gefragt sein sollten, ist hier eine Steigerung vonnöten. Mit einer Trefferquote von 63,4 Prozent steht der SC Rist ligaweit an vorletzter Stelle.

Freiwurfbilanz des SC Rist muss sich deutlich verbessern

„Da müssen wir auf jeden Fall besser werden. Das hat auch gar nichts mit knappen Spielen zu tun. Es geht einfach grundsätzlich darum, dass wir da die Quote um viele Prozentpunkte nach oben schrauben wollen. Man trainiert das einerseits, indem man sich mental fokussiert. Andererseits kann man im Training natürlich auch darauf hinarbeiten, dass die Spieler solche Würfe bei entsprechender Ermüdung nehmen, also auch mit hohem Puls, um die Spielsituation zu simulieren“, sagt Blode.

Dass seine Mannschaft im Laufe der Saison bislang 142 Freiwürfe zugesprochen bekam und mit diesem Wert Dritter der Pro B Nord ist, sei positiv einzuschätzen, unterstreicht der Trainer. „Grundsätzlich spielen wir ja relativ zügig. Es geht ja nicht nur darum, aggressiv zum Korb zu ziehen, sondern um Qualität. Wenn wir einen guten Wurf oder einen guten Korbleger herausspielen, sind wir halt häufig nur mit einem Foul zu stoppen“, betont Blode.

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