Tennis

Damen des TV Uetersen feiern ersten Sieg in Nordliga

Ulrich Stückler
Die Nordliga-Damen 2021 des TV Uetersen mit Trainer Björn Keller (h.v.l.), Vanessa Malek, Leni Barmbrock, Tessa Brockmann und Sponsor Dr. Harald Beitat. Vorne von links: Laura-Sophie Sohn, Hannah Beitat und Kia Bu.

Die Nordliga-Damen 2021 des TV Uetersen mit Trainer Björn Keller (h.v.l.), Vanessa Malek, Leni Barmbrock, Tessa Brockmann und Sponsor Dr. Harald Beitat. Vorne von links: Laura-Sophie Sohn, Hannah Beitat und Kia Bu.

Foto: TV Uetersen / HA

Team aus der Rosenstadt stellt den jüngsten Kader der Liga. Im letzten Antritt der Sommerserie gibt es ein 5:4 über TV Jahn Wolfsburg

Uetersen. Auf diesen Spieltag hatten die Tennisdamen des TV Uetersen hingearbeitet. Nach der durch Erkrankungen und Verletzungen oft ausgebremsten Nordliga-Serie hat das Team aus der Rosenstadt im letzten Antritt der Punktrunde den ersten Sieg in dieser Spielklasse eingefahren. Auf eigener Anlage hat die Mannschaft von Cheftrainer Björn Keller die Gäste vom TV Jahn Wolfsburg mit 5:4 zwar knapp, aber verdient in die Schranken gewiesen.

Nach den Einzeln liegen die Uetersenerinnen mit 4:2 vorn

Schlüssel zum Sieg war, dass die Uetersenerinnen zum Auftakt vier der sechs gespielten Einzel für sich entschieden haben. Neben den glatten Zweisatzerfolgen von Tessa Brockmann (6:3, 6:0 über die Tschechin Laura Pesickova), Hannah Beitat (6:4, 6:3 über Marie Gerdel) und Vanessa Malek (6:2, 6:2 über Emilie Gaus) hatte auch Kia Bu im zweiten, hart umkämpften Einzel gegen Lorraine Lißmann das bessere Ende für sich. Nach 3:6 und 6:2 bewahrte Bu die Nerven und gewann mit 12:10 den entscheidenden Championstiebreak.

Nach ihren Einzelerfolgen holen Tessa Brockmann und Kia Bu den Siegpunkt im Doppel

Angesichts der guten Ausgangslage genügte in den abschließenden Doppeln ein Sieg, um den Spieltag für sich zu entscheiden. Diesen wichtigen Punkt sicherten die beiden Uetersenener Top-Damen Brockmann/Bu mit einem souveränen und nie gefährdeten 6:4, 6:1 gegen Pesic­kova/Laura-Sophie Schomburg.

Björn Keller: „Wir haben gesehen: Wenn alle Spielerinnen gesund sind, haben wir in der Nordliga eine Siegchance, auch wenn wir den mit Abstand jüngsten Kader der Liga stellen. Jetzt haben wir ein Jahr, um das Team voranzubringen.“

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Sport