Sportpolitik

Wieder Beratungen über Erneuerung der Kampfbahn B

| Lesedauer: 2 Minuten
Für die als dringend notwendig angemahnte Reparatur der Diskus- und Hammerwurfanlage der Kampfbahn B  werden rund 22.000 Euro veranschlagt.

Für die als dringend notwendig angemahnte Reparatur der Diskus- und Hammerwurfanlage der Kampfbahn B  werden rund 22.000 Euro veranschlagt.

Foto: Ulrich Stückler / HA

An diesem Mittwoch tagt Pinnebergs Ausschuss Kultur, Sport und Jugend. Es geht um viel Geld. Sportförderung soll neu geregelt werden

Pinneberg. Politische Gremien der Stadt Pinneberg tagen Corona-bedingt zurzeit digital. An diesem Mittwoch, 17. Februar, gehen die Online-Sitzungen unter Nutzung der Internet-Plattform BigBlueButton in die nächste Runde; der Ausschuss Kultur, Jugend und Sport tagt von 18.30 Uhr an zum ersten Mal in diesem Jahr.

Der wohl brisanteste Punkt auf der Tagesordnung kommt aus dem Bereich des Sports und hat sich auf lokal- und sportpolitischer Ebene bereits den Titel einer „Neverending Story“ verdient. Zur Reparatur/(Teil-)Sanierung der maroden Kampfbahn B (An der Raa), die ein kombiniertes Fußball-/Leichtathletikstadion ist, liegen zwei Alternativanträge seitens der Verwaltung vor. Deutliche Kostenunterschiede, aber auch höchst unterschiedliche Nachhaltigkeitsprognosen sind gegeneinander abzuwägen.

Nach dem Aus für die Komplettsanierung müssen Teillösungen her

Grund für die Varianten ist die Absage aus dem Wirtschafts-Finanzausschuss an die große Sanierungslösung für die Arena. Auch wegen beantragter und nicht bewilligter Mittel aus einem Bundes-/Landestopf (berücksichtigt wurden Projekte in Trappenkamp und Flensburg) sei der städtische Anteil der Maßnahme nicht mehr zu finanzieren.

Alternative A, die nun zur Entscheidung steht, umfasst die Grundsanierung der Rundlaufbahn (Tartan) im Jahr 2022; Haushaltsmittel sollen für 2022 bereitgestellt werden. Kosten: rund 601.000 Euro statt 1.022.000 Euro bei Komplettsanierung. Städtischer Anteil ca. 351. 000 Euro.

Alternative B soll schnell Ergebnisse bringen. Rundlaufbahn und Tartanbereich hinter den Toren würden bereits 2021 per Spritzbeschichtung repariert; wegen des schadhaften Untergrunds wäre die Laufbahn aber nur kurz- bis mittelfristig nutzbar. Kosten: ca. 83.500 Euro.

In jedem Fall müsse laut Antrag zusätzlich „zeitnah“ die Diskus-/Hammerwurfanlage für 22.000 Euro erneuert werden. Ebenfalls dringende Reparaturen sind für die Kugelstoßanlage, die Stabhochsprungmatte und die Fußballtore angemahnt (gesamt: ca. 28.000 Euro).

Sportförderrichtlinie der Stadt bekommt eine Neufassung

Weitere Tagesordnungspunkte aus dem Sportbereich sind unter anderem eine Neufassung der Sportförderrichtlinie; bei einer Befragung der Pinneberger Vereine hatten 77 % angegeben, unzufrieden mit der aktuellen Regelung zu sein. Der Pinneberger Tennis-Club hat beantragt, bei der Bezuschussung von Personal-/Betriebskosten wie der benachbarte SC Pinneberg behandelt zu werden. Fußballklub TBS Pinneberg hat eine Kauf-/Pachtanfrage zum Gelände Müßentwiete gestellt (das Abendblatt berichtete in der gestrigen Ausgabe). Und über die Umsetzung der Sportentwicklung soll ein Sachstandsbericht geliefert werden.

( ust )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Sport