Fussball

Ansage für die neue Saison: Volldampf – von Beginn an

Dario Ivanko (M.) – hier in der Vorsaison gegen Lionel Edward (l.) und Janek Wrede vom HEBC – wird der SV Halstenbek-Rellingen zum Landesliga-Auftakt in der Hammonia-Staffel gegen HSV BU II fehlen.

Dario Ivanko (M.) – hier in der Vorsaison gegen Lionel Edward (l.) und Janek Wrede vom HEBC – wird der SV Halstenbek-Rellingen zum Landesliga-Auftakt in der Hammonia-Staffel gegen HSV BU II fehlen.

Foto: Ulrich Stückler / HA

Landesliga-Kicker starten in die Hinrunde. Da Corona-bedingt ein vorzeitiges Ende denkbar ist, darf es keinen Fehlstart geben

Pinneberg.  Was passiert, wenn…? Sascha Bernhardt, Co-Trainer bei den Landesliga-Fußballern der SV Halstenbek-Rellingen, hat sich darüber vor dem Heimtreffen gegen den HSV Barmbek-Uhlenhorst II Gedanken gemacht und ist zu einer Erkenntnis gekommen. „Es darf für uns kein ,Freundschaftsspiel‘ geben, nicht ein einziges. Wir wollen gleich vorne weg marschieren und die gesamte Hinrunde oben bleiben.“

Bernhardt spricht über den Paragrafen, den der Hamburger Verband seinen Durchführungsbestimmungen hinzufügte. Der regelt das weitere Verfahren, sofern die Hinrunde der Saison 20/21 „wegen der Covid-19-Pandemie nicht zeitgerecht zu Ende gespielt werden kann.“ Für diesen Fall wird der Tabellenstand nach Punktequotient wie in der abgebrochenen Saison 19/20 herangezogen, vorausgesetzt, dass alle Mannschaften einer Staffel 2/3 ihrer Partien absolviert haben.

Nur die ersten sechs Teams der Hinrunde spielen um die Meisterschaft

Von der Landesliga bis zur Kreisklasse B spielen dann die schlechtesten zehn Teams die Abstiegsrunde aus. Die anderen sehen sich in der Meisterrunde wieder. In der Hammonia-Staffel wären das sechs Teams, von denen die drei am höchsten Platzierten dann jeweils drei Heimspiele bestreiten dürfen, die restlichen nur zwei. Ein Grund mehr für Bernhardt, die „Qualifikation“ sehr ernst zu nehmen, auch wenn die dabei erspielten Punkte gestrichen werden und weder in der Meister- noch in der Abstiegsrunde zur Geltung kommen.

Ernst ist es auch allen damit, der Ausbreitung der Pandemie auf den Sportplätzen entgegenzuwirken. Zu diesem Zweck haben die Clubs im Bereich des HFV Konzepte vorgelegt. Das der Halstenbeker richtet sich nach der Landesverordnung von Schleswig-Holstein und ist ebenso wie der Hygiene-Plan des VfL Pinneberg auf bis zu 500 Zuschauer bei den Heimspielen ausgelegt. Der SSV Rantzau will maximal 200 Besuchern Eintritt gewähren, Rasensport Uetersen gar nur 100 Personen.

Teams aus dem Kreis müssen Ausfälle kompensieren

Sascha Bernhardt wünscht allen Beteiligten vor allem „eine gesunde Saison“, was auf die HR-Verteidiger Pascal Gerber, Dario Ivanko und Sergio Batista – alle verletzt – schon einmal nicht zutrifft, wenn auch aus weniger dramatischem Grund als Corona. Mit etlichen starken Spielern in der Hinterhand kommt für die Halstenbeker trotzdem am Sonntag nur ein Heimsieg beim Punktspielauftakt infrage.

Zu den vier heute an der Saison­eröffnung beteiligten Teams zählt der VfL Pinneberg, dem bei Hansa 11 eventuell drei lädierte potenzielle Stammkräfte (Fatih Simsek, Aleksandar Pavlovic und Dimitrios Kokaridas) fehlen.

Beim SSV Rantzau machte Trainer Marcus Fürstenberg vier Youngstern (Luca Heinichen, Jannik Hundsdörfer, Anil Orhan, Bennet von Schassen) Hoffnung auf die Startelf auswärts gegen den Niendorfer TSV II. Etienne Kotzapanagiotou ist nach Roter Karte im Test gegen Union Tornesch für ein Pflichtspiel gesperrt.

Aufsteiger Rasensport Uetersen bestreitet das Gastspiel beim SC Sternschanze ohne Verteidiger Raphael Friederich und Stürmer Marvin Schramm (private Gründe).