Fussball

Lotto-Pokal: Viertelfinale in Halstenbek darf stattfinden

| Lesedauer: 2 Minuten
Der Pokalfight gegen den Lokalrivalen kann steigen: Vollblutstürmer Pascal Haase (M.), lange Jahre in Diensten von Oberligist SV Rugenbergen, Sportdirektor Oliver Berndt (l.) und Vereinschef Hans Jürgen Stammer freuen sich auf das Kreisderby am 9. August gegen den SVR.

Der Pokalfight gegen den Lokalrivalen kann steigen: Vollblutstürmer Pascal Haase (M.), lange Jahre in Diensten von Oberligist SV Rugenbergen, Sportdirektor Oliver Berndt (l.) und Vereinschef Hans Jürgen Stammer freuen sich auf das Kreisderby am 9. August gegen den SVR.

Foto: Ulrich Stückler / HA

SVHR-Chef Hans Jürgen Stammer reicht Hygienekonzept bei Kreisverwaltung ein und erhält die Genehmigung. Aber nur 150 Fans dürfen kommen

Halstenbek.  Hans Jürgen Stammer, Vereinsvorsitzender der SV Halstenbek-Rellingen, hatte das vom Hamburger Fußball-Verband vorformulierte Hygienekonzept konkretisiert und am Montag bei der Kreisverwaltung in Elmshorn eingereicht. Die zuständige Sachbearbeiterin Birgit Möller, Fachdienst für Gesundheit, versprach schnellstmögliche Prüfung. Versprechen gehalten. Gestern um 14.40 Uhr erreichte Stammer die Nachricht, dass die Halstenbeker (Landesliga) die mit Spannung erwartete Pokal-Hängepartie gegen den SV Rugenbergen (Oberliga) wie erhofft am Sonntag, 9. August, 14 Uhr, auf dem Jacob-Thode-Platz austragen dürfen.

Allerdings Corona-bedingt unter strengen Auflagen. Statt für 300 Fans, wie von Stammer vorgeschlagen, genehmigt die Verwaltung den Einlass von maximal 150 Besuchern. Eintrittskarten werden deshalb vermutlich nur im Vorverkauf (ab Freitag im HR-Clubheim?) mit der Angabe der persönlichen Daten erhältlich sein. Alkohol wird nur im Bereich des Clubheims, wo sich höchstens 50 Personen aufhalten dürfen, ausgeschenkt und muss dort auch konsumiert werden. Vereinsmitarbeiter kontrollieren, dass es auch am Imbiss nicht zum Gedränge kommt.

Mit der Genehmigung ist auch Training in voller Mannschaftsstärke erlaubt

Das Händeschütteln der Spieler vor und nach dem Abpfiff ist ebenso untersagt wie die Umarmung mit Zuschauern nach Torerfolgen. Die drei Duschräume dürfen zeitgleich von maximal vier Personen genutzt werden. Zudem bedeutet die Ausnahmegenehmigung, dass beide beteiligten Teams ab sofort in voller Mannschaftsstärke ins Training einsteigen dürfen.

Freude über die rasche Entscheidung der Verwaltung paart sich bei Stammer mit Verdruss über einen entgangenen Zahltag. Für den Zeitpunkt der ursprünglichen Ansetzung – 29. März – hätte er mit mindestens 500 Zuschauern gerechnet. Motivierend ist, dass der Sieger des Kreisderbys im Halbfinale am
16. August Heimrecht (gegen TSV Sasel oder HSV Barmbek-Uhlenhorst) genießt. Auf den Endspiel-Sieger im Hamburger Lotto-Pokalwettbewerb 2019/2020 am 22. August wartet anschließend in der ersten DFB-Pokalrunde Bayer Leverkusen als Gegner – fast ein Traumlos.

( wh )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Sport