Pferdesport

Jüngster Sportpferdenachwuchs begeistert die Punktrichter

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FortyFour heißt das Siegerhengstfohlen des Fohlenchampionats. Es ist der ganze Stolz der Zuchtgemeinschaft von Vater Herbert Ulonska und dessen Tochter Jasmin Ulonska-Weiss.

FortyFour heißt das Siegerhengstfohlen des Fohlenchampionats. Es ist der ganze Stolz der Zuchtgemeinschaft von Vater Herbert Ulonska und dessen Tochter Jasmin Ulonska-Weiss.

Foto: Stefan Lafrentz

Beim Fohlenchampionat der Hengststation Maas J. Hell erhalten die kleinen Teilnehmer Spitzennoten. Hausherr Herbert Ulonska stellt Siegerhengst

Klein Offenseth. Das Siegerhengstfohlen des Fohlenchampionats der Hengststation Maas J. Hell kommt aus dem „gleichen Haus“: erstmals ist der Sieg im Championat an die Zuchtgemeinschaft von Herbert Ulonska und dessen Tochter Jasmin Ulonska-Weiss gegangen. Einen Namen hat der kleine Hengst auch schon, denn FortyFour kam pünktlich zum Geburtstag von Jasmin Ulonska-Weiss zur Welt, hat For Romance zum Vater und eine Don-Primero-Stute zur Mutter. „Meine Frau ist super-happy“, sagte Ronny Weiss angesichts des Freudestrahlens, das gar nicht mehr aus dem Gesicht der stolzen Züchterin weichen wollte.

Der kleine Fuchs wird klarer Sieger bei den Hengstfohlen

Die renommierten Championatsrichter Jochen Ahsbahs, Tobias Kälberer und Claus Schridde waren merklich begeistert von dem fuchs­farbenen Hengstfohlen, das locker federnd durch die Bahn trabte – beweglich, selbstbewusst und sehr korrekt. Mit 9,5 kassierte der kleine Hengst die Tageshöchstnote. Nicht minder bedeutend präsentierte sich das an zweiter Stelle rangierende Hengstfohlen von Central Park aus einer Quantum-Mutter. Dieses exzellente Fohlen stammt aus der Zucht von Sandra Helmers (Bunsoh).

Große Freude lösten die Richter auch bei Peter Reimers (Hegebuchenbusch) aus, der mit einer Tochter des Stationshengstes Central Park aus einer Calido-Mutter das Siegerstutfohlen des Championats stellte. Mit der überzeugenden Gesamtnote 8,8 wurde das typvolle und bewegungsstarke Stutfohlen an die Spitze gesetzt. Auf Platz zwei folgte eine weitere Central Park-Tochter aus einer Diarado-Mutter, die alle Vorzüge ihrer Eltern zur Geltung bringt und aus der Zucht von Ilse Hell (Klein Offenseth) stammt.

Auffälligste Erscheinung des Fohlenchampionats war ein Stutfohlen in gescheckter Farbe aus der Zucht von Heidi Schurek (Wanderup) - eine Tochter des Colcannon aus einer Chess M-Mutter, die ihrer sehr korrekten und eleganten Tochter die Farbzeichnung mitgegeben hat. Dieses Fohlen rangierte an dritter Stelle des Championats.

Die 45 Teilnehmer durften sich vor 250 Zuschauern präsentieren

Insgesamt traten 45 Hengst- und Stutfohlen zur Registrierung durch den Holsteiner Verband beziehungsweise zum Fohlenchampionat der Hengststation Maas J. Hell in Klein Offenseth an. Für die platzierten Championatsfohlen gab es durch die Firma Eggersmann und Reitsport von Rönne Ehrenpreise in Form von Deckgeldgutscheinen der Station.

Zur Begutachtung des Pferde-Nachwuchses fanden sich auch etliche Zuschauer und Zuschauerinnen ein, insgesamt musste die Zahl der Besucher zum großen Bedauern der Ausrichter wegen der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie auf 250 Gäste begrenzt werden.

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