Fussball

VfL Pinneberg holt bei Inter den vierten Saisonsieg

Torhüter und Teamkapitän Timo Herrmann ist ein bewährter Elfmetertöter beim VfL Pinneberg. Wie schon in der Vorsaison (Foto) beim Niendorfer TSV II pariert er auch diesmal beim Sieg über Inter Eidelstedt zwei Strafstöße.

Torhüter und Teamkapitän Timo Herrmann ist ein bewährter Elfmetertöter beim VfL Pinneberg. Wie schon in der Vorsaison (Foto) beim Niendorfer TSV II pariert er auch diesmal beim Sieg über Inter Eidelstedt zwei Strafstöße.

Foto: Ulrich Stückler (Archiv)

Landesligist verkürzt Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz auf sechs Zähler. Keeper Herrmann hält zwei Elfer; Schuster trifft doppelt

Pinneberg. Seit über einem Jahr die Schießbude des VfL Pinneberg. Aber auch immer wieder Elfmeter-Töter. Das ist Keeper Timo Herrmann (27), der beim 3:1 (2:0) der Pinneberger Landes­liga-Fußballer auswärts gegen Inter Eidelstedt gleich zwei Strafstöße binnen fünf Minuten abgewehrt hat. Der Tabellenvorletzte VfL hat den Rückstand zum Viertletzten Inter auf „nur“ noch sechs Zähler verkürzt.

An seiner ersten Heldentat in der 75. Minute hatte Herrmann jedoch nur für einen Sekundenbruchteil Freude. Der Nachschuss schlug nämlich ein. Es folgte aber noch die 79. Minute, als der Unpartei­ische ein Nachtreten von Justus Jürgs erkannte und außer Rot einen weiteren Strafstoß verhängte. Herrmann ahnte die Ecke schon wieder und begrub den Ball in seinen Armen.

Doppeltorschütze Schuster bereitet zudem das 1:0 des VfL vor

Lobende Worte hörte später auch Kenneth Schuster, der das 1:0 von Sascha Caldwell mit einem dynamischen Vorstoß über rechts eingeleitet und anschließend selbst das 2:0 und 3:1 erzielt hatte. Zwischendurch hatten auch die Gastgeber einen Spieler verloren – Schiedsrichterbeleidigung, Rote Karte. „Es war das erwartet hitzige Spiel, das wir sehr effektiv gestalten konnten“, urteilte VfL-Betreuer Mike Treede.

Für Blau-Weiß 96 schlägt es am kommenden Freitag 13. Wenn der Tabellenletzte nach zwölf Niederlagen auch beim Eimsbütteler TV leer ausgeht, dann war es das wohl mit dem Klassenerhalt. Viel Hoffnung gibt es nicht mehr, nachdem die Schenefelder gegen Nikola Tesla den ersten Durchgang in Abwesenheit etlicher Stammkräfte verschlafen hatten. Eine Steigerung nach der Pause reichte dann nicht mehr, den neuerlichen Reinfall (0:3/0:1) abzuwenden.