Pinneberg
Basketball

SC Rist: Es kommt zum Entscheidungsspiel in Wedel

Szene aus dem Hinspiel: Malo Valérien (M., Nummer 8) zeigt mit 15 Punkten und vier Rebounds erneut eine gute Leistung gegen die Panthers Schwenningen.

Szene aus dem Hinspiel: Malo Valérien (M., Nummer 8) zeigt mit 15 Punkten und vier Rebounds erneut eine gute Leistung gegen die Panthers Schwenningen.

Foto: Foto: Ulrich Stückler

Pro-B-Männer verlieren zweites Play-off-Spiel mit 61:69 bei den Panthers Schwenningen. Am Sonntag geht es um den Viertelfinal-Einzug

Wedel.  Die Zweitliga-Basketballer des SC Rist sind am Sonntag mit einer Niederlage im Gepäck auf dem Flughafen in Hamburg gelandet. In der zweiten Achtelfinal-Partie der Play-offs unterlag das Team von Cheftrainer Felix Banobre mit 61:69 (37:36) bei den Wiha Panthers Schwenningen. Damit steht es in der Serie 1:1 nach Siegen – zum Auftakt hatte Wedel sich in der Steinberghalle mit 73:63 durchgesetzt.

Als Tabellendritter der Nordstaffel hat der SC Rist das Heimrecht, das Team aus Baden-Württemberg (Sechster im Süden) wird am Sonntag, 17. März, ein zweites Mal zu Gast am Steinberg sein (17 Uhr). Das dritte Match entscheidet, welches Team ins Viertelfinale einzieht oder sich in die Sommerpause verabschiedet.

„Schwenningen hatte sich taktisch etwas für uns ausgedacht. Das war deutlich zu sehen. Die erste Fünf wurde geändert, auch die Spielweise war anders. Uns ist es nicht gut genug gelungen, die Gegenspieler in der Mann-gegen-Mann-Verteidigung zu kontrollieren, also haben wir im Laufe des Spiels auf eine Zone umgestellt“, sagte Banobre, der auf Spielmacher Justus Hollatz (Einsatz bei Kooperationspartner Hamburg Towers) verzichten musste. Mit einem erfolgreichen Drei-Punkte-Wurf von Ryan Logan gingen die Gäste, die mit dem Flugzeug nach Stuttgart gereist waren und von dort nach Schwenningen weiterfuhren, erstmals in Führung (7:6), nach den ersten zehn Minuten lag Wedel knapp mit 18:16 vorne.

Nur eine Momentaufnahme: Die „Raubkatzen“ ließen einen 13:0-Lauf folgen. Auch nach einer Auszeit des SC Rist fand Wedel zunächst nicht wieder in die Partie; Schwenningen nutzte unter anderem Wedeler Unachtsamkeiten beim Rebound. Nach rund fünfeinhalb Minuten und einer zweiten Auszeit folgten erste Punkte des SC Rist im zweiten Viertel (21:29). 51 Sekunden vor der Halbzeit hatten die Wedeler auf 32:33 verkürzt und lagen zu Beginn des dritten Viertels sogar mit einem Punkt in Führung.

Malo Valérien eröffnete nach der Pause per Dreier, der SC Rist setzte sich minimal ab (44:39), doch in den folgenden Minuten entschieden sich beide Teams, den Korb nicht zu treffen. „Das Viertel war irgendwie komisch. Minutenlang gab es keine Punkte“, sagte Banobre. Wedel kam auf sieben Zähler, Schwenningen auf fünf.

Im Schlussabschnitt trumpften die Gastgeber dann wieder auf, durch einen 10:1-Lauf setzten sich die Schwenninger entscheidend ab – 53:62 aus Wedeler Sicht. „Wir haben einige einfache Würfe unter dem Korb nicht getroffen und hatten zwei Ballverluste in Folge. Der Gegner dagegen hat seine Würfe getroffen“, sagte Banobre über die Momente, in denen der SC Rist endgültig alle Chancen auf den Auswärtssieg und damit den vorzeitigen Viertelfinal-Einzug verspielte.

Nun gibt es den dritten Vergleich. „Wir müssen zu Hause unsere Stärken ausspielen und uns auf unser Spiel konzentrieren“, sagte der Wedeler Trainer, der bisher alle zwölf Heimspiele mit dem SC Rist in dieser Saison gewonnen hat. Der Sieger aus diesem Duell trifft entweder auf die Itzehoe Eagles oder die Gießen 46ers Rackelos. Auch in dieser Paarung steht es 1:1 nach Siegen.