Pinneberg
Fußball

Wenn das Wetter mitspielt: Oberliga beendet Winterpause

Marcus Richter (l., WTSV), hier im Punktspiel gegen Prince Hüttner (Osdorf), hat fünf Saisontore erzielt und trifft im Test gegen den FCE zweimal.

Marcus Richter (l., WTSV), hier im Punktspiel gegen Prince Hüttner (Osdorf), hat fünf Saisontore erzielt und trifft im Test gegen den FCE zweimal.

Foto: KBS-Picture Kalle Meincke / KBS-picture

Die Partie des VfL Pinneberg in Niendorf scheint gesichert. Aber das Match SV Rugenbergen gegen Wedeler TSV könnte ins Wasser fallen

Bönningstedt.  Der Wetter­be­richt verheißt für den kommenden Sonnabend bis zu fünf Sonnenstunden. Sofern am Sonntag um 14 Uhr an der Ellerbeker Straße tatsächlich der Anpfiff zum ersten Oberligaspieltag nach der Winterpause gegen den Wedeler TSV ertönt, können die Fußballer des SV Rugenbergen behaupten, sich gut auf den Start vorbereitet zu haben.

Das eigene Gelände lag bis zum vergangenen Dienstag brach. „Betreten verboten“, um den Rasen nicht zu ruinieren. In vier Testspielen erarbeiteten sich die Bönningstedter trotzdem eine Frühform, die Thomas Bohlen zufriedenstellt. Der SVR-Coach erkannte einen „positiven Trend“, der sich auch im Test auf dem Kunstrasen von Union Tornesch (Landesliga) fortsetzte. Das 1:0 der Gastgeber von Christian Kulicke drehten Broder Hansen und Hassan Zarei in einen 2:1 (1:1)-Erfolg. Bohlen: „Theoretisch könnte es losgehen.“

Ein weiteres Vorbereitungsspiel bestreitet sein Team heute um 19.45 Uhr beim SC Ellerau (Kreisliga). Sofern sich eine Absage des Punktspiels abzeichnet, wird außerdem am Sonnabend um 14 Uhr bei Vorwärts/Wacker Billstedt (Landesliga) gekickt. Die Tornescher empfangen zeitgleich den Heider SV (Schleswig-Holstein-Liga). „Unser Pressing die erste Halbzeit über war gut. Danach hat man an der läuferischen Überlegenheit gesehen, dass der SV Rugenbergen im Gegensatz zu uns unmittelbar vor dem möglichen Punktspielauftakt steht“, sagte Union-Trainer Thorben Reibe.

Werden die Wedeler in der Lage sein, den Kopf im Abstiegskampf – zehn Punkte Abstand zum rettenden Ufer – noch aus der Schlinge zu ziehen? Trainer-Feuerwehrmann Andjelko Ivanko sieht trotz des 7:1 (4:0) nach Toren von Marcus Richter, der zudem per Foulelfmeter an Keeper Knut-Ole Mohr scheiterte, Marcel Uitz, Sascha Richert (je 2) und Christian Dirksen über Landesligist FC Elmshorn „Baustellen“. Die Umstellung aufs Spielsystem mit Dreier-Abwehrkette sei noch nicht restlos gelungen, das hätten sogar die schwachen Elmshorner (Torschütze: Torben Bengtson) aufgedeckt. Dringend gesucht wird ein Testspielgegner, sofern die Partie in Bönningstedt ins Wasser fällt.

Der Tabellenletzte VfL Pinneberg blickt vor dem Gastspiel am Sonntag um 14 Uhr beim Tabellenneunten Niendorfer TSV in Abwesenheit des neuen Trainers Wojciech Krauze auf eine „schleppende Vorbereitung“ (Betreuer Marcus Motzkat) zurück.

Abwechslung zum Training auf Kunstrasen in Tornesch brachte der Besuch eines Kampfsport-Studios an der Flensburger Straße. Nun gibt sich auch Motzkat kämpferisch. „Den einen oder anderen Punkt wollen wir schon noch holen.“ Erfreulich ist, dass sich die Haustein-Brüder Edward und Julian von langwierigen Verletzungen erholt haben. Vom Aufgebot fehlen nur Moritz Krellmann und Henoc Matiya.

Unabhängig vom Wetter rollt die Kugel in Wedel auf jeden Fall. Der FC Roland (Bezirksliga) bittet am Sonntag in der Halle an der Rudolf-Breitscheid-Straße von 12.30 bis 18.30 Uhr zum 20. Willi-Freyer-Cup. Zugesagt hat neben dem SC Nienstedten, VfL Pinneberg II, Kummerfelder SV, FC Fortis (Futsal-Regionalliga), TBS Pinneberg, Altona 93 II und Rot-Weiss Wilhelmsburg auch die Landesliga-Crew der SV Halstenbek-Rellingen, die das Testspiel beim Bezirksliga-Zweiten Blau-Weiß 96 mit ihrem letzten Aufgebot 1:0 gewann. Marcel Schöttke verwandelte kurz vor Schluss einen von Lennart Klages an Ümit Karakaya verursachten Foulelfmeter.