Pinneberg
Quickborn

Fußball-Verband ehrt Heike Weinert

Die Vorsitzende des 1. FC Quickborn wird Ehrenamtlerin des Monats im HFV

Quickborn. „Eine engagiertere Person als Heike Weinert kenne ich nicht.“ Der neue Schriftwart Klaus-
Peter Stumpf lässt sich die Vorfreude auf die Zusammenarbeit mit der
Vereinschefin anmerken. Nachdem sie den 1. FC Quickborn schon von 2005 bis 2009 angeführt hatte, kehrt die Geschäftsstellen-Leiterin des Fußball-Clubs auf den Posten der 1. Vorsitzenden zurück. Darüber hinaus dient sie dem Verein mit seinen 27 Teams und 555 Beitragszahlern als Jugendbetreuerin und Schiedsrichter-Obfrau.

Neben der Auszeichnung gibt es Taschen für die B-Jugend

Dem Hamburger Verband ist dieser
Einsatz für den Sport nicht verborgen geblieben. Passend zur Wahl während der Mitgliederversammlung des FCQ erschien der Ehrenamtsbeauftragte Andreas Hammer, um die Verwaltungsangestellte der Stadt Hamburg mit ein wenig Verspätung als Ehrenamtlerin des Monats August auszuzeichnen.

Heike Weinert nahm strahlend
die DFB-Ehrenamtsuhr, eine Urkunde, einen Gutschein für das Langnese-Cafe in der Hafen-City und einen schicken Select-Rucksack entgegen. Außerdem brachte Hammer 15 Sporttaschen mit,
in denen in Zukunft die Kicker der
2. B-Jugend ihre Utensilien verstauen.

Nach Quickborn zog die gebürtige Hamburgerin Heike Weinert einst, um ihrem geliebten Pferd „Bronz“ näher zu sein. Als ihr Sohn Florian (Jugend­spieler) und Ehemann Andreas (Jugendtrainer) beim FCQ einstiegen, gesellte sich die Mutter als Betreuerin dazu.

„Ich bin gerne für Menschen unterwegs“, sagt sie. So ist es bis heute geblieben, während Florian, inzwischen 22, die Stiefel längst an den Nagel gehängt hat. Heike Weinert tritt das Erbe von Oliver Armack an, der nach neun Jahren eine gewisse Amtsmüdigkeit verspürte.

Zu Weinerts Team gehören außer Klaus-Peter Stumpf auch Oliver Kalupke (2. Vorsitzender) und Kirsten Wähling-Stumpf (Finanzen). Als erstes wird sich das Quartett die Sorgen und Nöte der Trainer anhören. Heike Weinert ist motiviert wie eh und je. „Eine wirkliche Baustelle sehe ich im Club nicht.
Aber es gibt immer etwas, das wir besser machen können.“