Pinneberg
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Regionalliga-Basketballer haben noch Luft nach oben

Pinneberg. „Alles in allem war das ein Spiel, in dem nichts zusammenlief“, sagte Juliane Schönfeld, Trainerin der Holstein Hoppers. Die Basketballmänner der BG Halstenbek/Pinneberg gingen beim Spitzenreiter Weser Baskets/BTS Neustadt Bremen mit 57:113 (29:57) baden. Der Absteiger aus der 1. Regionalliga war den Hoppers, die mit nur acht Akteuren antraten, von Beginn an deutlich überlegen.

Offensiv fanden die Gäste kein Mittel gegen die Zonenverteidigung (1-3-1), auch in der Abwehr fehlte der Zugriff. Und die Bremer waren punkthungrig: Nach sechs Minuten lag das Schönfeld-Team mit 6:18 hinten, zur Halbzeit
waren es bereits 28 Zähler Rückstand, vor dem letzten Viertel betrug der
Zwischenstand 40:89, ehe der Tabellenführer dann endgültig die 100-Punkte-Marke durchbrach. Bester BG-Werfer war Karl Meuser mit 26 Punkten.

„Gegen den Walddörfer SV wollen wir wieder besser spielen und an unsere Leistung aus den beiden Partien zuvor anknüpfen“, fordert die 32-Jährige. An diesem Sonnabend empfangen die Hoppers den Tabellennachbarn (Platz elf) in der Feldstraße in Halstenbek (19 Uhr).

Gegen die BG Hamburg-West hatten die Hoppers (85:68) am zweiten Spieltag gesiegt, während der Saison­auftakt mit 65:79 gegen die BSG Bremerhaven verloren ging.

Der SC Rist Wedel II hat die gleiche Bilanz von zwei Niederlagen und einem Sieg aufzuweisen. Das Team von Trainer Torben Haase unterlag auswärts dem TSV Kronshagen mit 76:81 (32:39). Direkt zu Beginn der Partie und nach der Pause waren die Wedeler nicht auf Betriebstemperatur. Nach 13:20 im ersten Viertel kam der SC Rist wieder auf 32:34 heran, ehe Maksim Kokorus nach einem Fast-Break-Foul und einem anschließenden Kommentar kurz vor der Pause disqualifiziert wurde. Ein wichtiger Spieler fehlte fortan.

„Wir haben eigentlich erst im vierten Viertel richtig angefangen zu kämpfen“, sagte Haase. Das Team glich nochmal aus, aber am Ende ließen sich die Gastgeber den Sieg nicht mehr nehmen. Am Sonntag kommt der TSV Bargteheide an den Steinberg (13.30 Uhr).