Pinneberg
Elmshorn

Westend 69ers werden Dritter, einer von ihnen sogar Meister

Elmshorn. Der Regen, der über dem Alligators Ballpark niederging, stand im Gegensatz zur Stimmung, die nach den Zweitliga-Baseballmatches zwischen Holm Westend 69ers und Kiel Seahawks herrschte. Nach dem „Split“, der Aufteilung mit je einem Sieg, gab es nur zufriedene Gesichter – Seahawks und 69ers hatten ihre Ziele erreicht.

Das anfängliche 8:6 für die Gäste hatte die Meisterfrage entschieden. Die Männer aus der Landeshauptstadt sind nicht mehr von den Elmshorn Alligators abzufangen und so Nordstaffel-Champions. Damit nicht genug: In Reihen der Kieler feiert sogar mit Frederic Ibs ein Holmer die Meisterschaft. „Frederic ist ein Top-Outfielder. Und als er in diesem Jahr für sein Studium nach Kiel gegangen ist, war das schon ein Riesenverlust für uns“, sagte 69ers-Trainer Christian Opitz. „Aber da wir mit den Seahawks ganz gut können, gratulieren wir herzlich zum Titel und freuen uns riesig für Frederic und seine Meisterschaft.“

Gönnung, die leicht fällt, weil in Spiel zwei auch die Holmer ihr Minimalziel des Tages mit dem 11:7-Sieg erreichten. Ein weiterer „Split“ am Folgetag zwischen Hamburg Stealers II und Hamburg Marines sollte Platz drei für die mäßig in die Saison gestarteten 69ers bedeuten. Und so kam es auch. „Wir haben unsere schon traditionell starke zweite Saisonhälfte hingelegt“, sagte der Coach der Holmer, die das Angebot der Liga, wegen Absagen aus Kiel und Elmshorn in Liga eins aufzusteigen, auch dankend abgelehnt haben. „So ein Sprung wäre für uns noch zu groß – und wenn, dann möchte ich als Érster aufsteigen.“