Pinneberg
Tornesch

TuS Esingen hält bei Testspiel gegen Drittligisten gut mit

Oberliga-Handballer verlieren gegen die Mecklenburger Stiere aus Schwerin mit 31:35

Tornesch. Die Handballer des TuS Esingen, Aufsteiger in die Oberliga Hamburg, hatten am Sonnabend bereits einige Stunden trainiert, der Testspielgegner Mecklenburger Stiere aus Schwerin (3. Liga) sogar zuvor noch gegen den Zweitliga-Aufsteiger HSV Handball getestet. Die hohe Belastung ließen sich beide Teams bei zusätzlich schwülen Temperaturen in der Sporthalle der Klaus-Groth-Schule jedoch nicht anmerken. Letztendlich unterlagen die Tornescher dem Favoriten mit 31:35 (14:18).

Das knappe Endresultat täuschte allerdings etwas darüber hinweg, dass der Drittligist in den letzten zehn Minuten dieser Testbegegnung doch arg lässig agierte und der TuS Esingen nach einem 21:31-Rückstand noch ordentlich aufholten konnten. „Da war dann quasi beim Gegner die Luft schon raus. Insgesamt gesehen war es aber schon ein ganz gutes Ergebnis für uns, auch wenn wir das nicht überbewerten wollen. Wir haben uns nicht versteckt und temporeich gespielt“, sagte Tim Bracklow, Trainer des TuS Esingen.

In der Anfangsviertelstunde hatte sich der Gastgeber noch schwergetan, Treffer zu erzielen. Nur vier Tore sprangen heraus. „Chancen haben wir uns genug herausgespielt, aber sehr viele vergeben“, so der TuS-Coach. Mithalten konnte sein Team aber durchaus. „Die Abläufe im Angriff über den Kreisläufer oder die Außenspieler haben schon ganz gut geklappt“, erklärte der 30 Jahre alte Bracklow, der den langjährigen Coach Till Krügel beerbte und von Co-Trainer Claas-Peter Schütt unterstützt wird.

Im Abwehrverhalten gibt es noch Steigerungspotenzial. „35 Gegentore sind zu viel, auch wenn die Stiere ein starker Drittligist sind“, sagte Bracklow. Für den Aufsteiger aus Tornesch beginnt die Oberliga-Saison am 1. September auswärts gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg.

Tore des TuS Esingen: Pascal Kühl (7), Jannik Genz (7 davon drei Siebenmeter), Jan-Eric Pietsch (4), Tom Schmitt (4), Thore Gier (4/2), Malte Kopp (2), Jan Rabe, Max Lemke und Marvin Schwering (je 1).