Pinneberg
Appen

Martin Staegemann geht zu Kreisligist TuS Appen

Appen. Beim VfL Pinneberg, der sich total neu aufgestellt hat, wäre er ein Kandidat für das Oberligateam gewesen. „Aber meine fußballintensive Zeit ist zunächst vorbei“, sagt Martin Staegemann (25). Nach sechs anstrengenden Jahren als Anführer der VfL-Zweiten (Landesliga-Absteiger) kehrte der Innenverteidiger zum TuS Appen (Kreisliga) und damit zu seinen Wurzeln zurück.

Ausschlaggebend war, dass Staegemann nach erfolgreichem Lehramts-Studium (Mathematik, Physik) im August sein Referendariat antritt und voll gefordert sein wird. Für den letztjährigen Tabellensechsten der Staffel 8 entschied er sich aus naheliegenden Gründen. „Erstens wohne ich in Appen, zweitens kenne ich den Club aus meiner Jugendzeit. Das schönste ist natürlich, dass ich nun wieder mit meinem jüngeren Bruder zusammenspielen kann.“

Stefan Staegemann (23) war bereits vor einem Jahr vom VfL II zum TuS gewechselt, hatte dann aber Pech: Kreuzbandriss, Meniskusschaden. Erste Laufeinheiten nach der Sommerpause absolvierte er halbwegs beschwerdefrei.

Trainer Marcus Jürgensen kann noch auf weitere Akteure mit Landesligaerfahrung zurückgreifen. Das sind Thorsten Jung, Sascha Rathje, Kai Wagner, Lennart Ristau (alle VfL II) und Björn Kaland (Wedeler TSV).