Pinneberg
Halstenbek

Caner Arda feiert Comeback nach seinem Kreuzbandriss

Halstenbek.  Er ist wieder da.
15 Monate, nachdem er einen Kreuzbandriss erlitten hatte, kehrt Caner Arda (21) auf die Bildfläche zurück. Der Stürmer der SV Halstenbek-Rellingen (Fußball-Landesliga) durfte beim 0:1 im Auswärtstest gegen den TSV Sasel (Oberliga) mitmischen, wenn auch nur die letzten 15 Minuten. Oliver Berndt wirft eine These in den Raum: „Hätte sich Caner nicht verletzt, wären wir letzte Saison vielleicht nicht abgestiegen.“

Dem sportlichen Leiter der Spielvereinigung stand die Freude über das Comeback des gebürtigen Wedelers ins Gesicht geschrieben. 25 Minuten zum Einsatz kam gar Offensivspieler Besart Tara (18), der mit Problemen im Leistenbereich im Gegensatz zum ein Jahr älteren Bruder Arijan diese Serie noch keine Pflichtspielminute für die Halstenbeker absolvierte. „Wir kommen da hin, dass wir nicht nur für die Landesliga gut besetzt sind, sondern auch der U23 im Bezirksliga-Abstiegskampf sinnvoll helfen können“, frohlockt Berndt.

Hoffnung, in der Hammonia-Staffel den angestrebten Spitzenplatz verwirklichen zu können, schöpft er auch aus der in Sasel gebotenen Defensivleistung. Hätte Marcel Schöttke eine Minute nach dem 0:1 von Timo Adomat (3.) statt des Pfostens ins Netz getroffen, wäre es wenige Tage nach dem 1:6 in Nienstedten ein Achtungserfolg geworden.

Mittwoch (19.30 Uhr, Kunstrasen des SV Rissen) machen die Halstenbeker damit weiter, sich für den eventuellen Punktspielstart am kommenden Sonntag in Elmshorn einzustimmen.