Pinneberg
SChenefeld

Schenefeld hält Anschluss an ersten Play-off-Platz

Bundesliga-Floorballer von Blau-Weiß 96 besiegen Kaufering zu Hause mit 5:3

SChenefeld. Zweimal sind die Spieler von Blau-Weiß 96 vor der
Winterpause noch gefordert. Am kommenden Sonntag gastiert der Floorball-Serienmeister UHC Weißenfels zum Pokal-Achtelfinale in Schenefeld (14.30 Uhr, Schulzentrum Achter de Weiden). In der Liga gibt es am Sonnabend,
16. Dezember, noch ein Heimspiel gegen die Red Devils Wernigerode. Nach neun von 18 Spielen rangieren die Schenefelder auf dem siebten von zehn Tabellenplätzen.

Damit wäre der Aufsteiger Teilnehmer der Vierer-Gruppe um den Abstieg, Platz sechs und damit erster Play-off-Teilnehmer um die Meisterschaft, ist derzeit aber nur einen Zähler entfernt. Denn: Das Team von Spielertrainer Benedikt Fiedrich setzte sich gegen die Red Hocks Kaufering – direkter oberer Tabellennachbar – mit 5:3 durch. Dieser Sieg war eminent wichtig, um Anschluss an die Play-off-Plätze zu halten. Anders als bei der 2:9-Niederlage zuvor gegen den ETV hatte sich die Personalsituation bei den Schenefeldern einigermaßen entspannt. Fiedrich und Kapitän Lasse Schmidt konnten wieder mitwirken,
der Langzeitverletzte Johannes Gebauer
feierte sein Comeback nach mehreren Monaten (Schulter-OP).

Nach dem ersten Drittel liegt Schenefeld mit 1:2 zurück

Die Oberbayern behielten nach dem ersten Drittel die Oberhand mit 2:1. Zumindest nach Toren, denn das Chancenplus lag tendenziell bereits da eher bei den Schenefeldern. Timo Rother traf erstmalig in der 1. Bundesliga nach Vorlage von Hauke Dentzin zum zwischenzeitlichen 1:1. Im zweiten Spielabschnitt bot sich den 212 Zuschauern ein ähnliches Bild. Blau-Weiß 96 erarbeitete sich viele Chancen, doch das Quäntchen Glück im Abschluss fehlte.

Zudem sprachen die Schiedsrichter zu Beginn zwei Zwei-Minuten-Strafen gegen Schenefeld (Felix Irrgang und Dentzin) aus, wodurch die Kauferinger doppelte Überzahl hatten. Schenefeld hielt gut dagegen, doch Nationalspieler Maximilian Falkenberger erzielte dann letztendlich doch noch das 1:3. Dann spielte jedoch ein überharter Einsatz der Gäste dem Gastgeber in die Karten. Fünf Minuten kassierte Johannes Grimm für überharten Körpereinsatz. Bei diesem Strafmaß darf die Mannschaft bei einem Gegentreffer anschließend nicht sofort wieder aufgefüllt werden. Irrgang vollendete nach Querpass Gebauer zum 2:3.

Im letzten Drittel drehten die Schenefelder dann noch einmal auf. Schmidt erzielte den 3:3-Ausgleich. Die Vorarbeit kam von Irrgang. Beim 4:3 waren die Rollen vertauscht. Den Schlusspunkt setzte dann erneut Irrgang, der von Justus Karnath bedient wurde.