Pinneberg
Halstenbek

Kurz vor dem Abpfiff wird HR in Altona um den Sieg gebracht

Halstenbek. Am Anfang stand das Staunen über eine stattliche, ihnen zu Hause eher selten bekannte Zuschauerzahl (830). Nach Spielende war es dann die leichte Enttäuschung über eine Punkteeinbuße, die nicht hätte sein müssen. Nach einem aufregenden, aber auch gutklassigen Oberligatreffen trennte sich die SV Halstenbek-Rellingen auswärts 2:2 (2:1) von Altona 93.

Ärgerlich war der Ausgang der Begnung für die Mannschaft von Trainer Thomas Bliemeister vor allem deshalb, weil das letzte Tor gegen HR zum 2:2 zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit fiel. Da konnte dann auch Steve Elfert nichts mehr machen, der Schlussmann, der bis dato mehrmals mit glänzenden Paraden Rückstände der Spielvereinigung verhinderte.

Alles hatte vielversprechend begonnen für die Gäste. Sie gingen in der 18. Minute durch Jan Novotny in Führung und konnten nach rund einer halben Stunde sogar auf 2:0 erhöhen. Der wiederum stark agierende Enrik Nrecaj hatte erneut seine Gefährlichkeit unter Beweis gestellt. Danach ging aber ein Ruck durch die verunsicherte Altonaer Mannschaft, die wenige Minuten nach dem 0:2 den Anschluss zum 1:2 herstellte. Unmittelbar vor dem Abpfiff wurden die Gastgeber dann mit dem Ausgleich endgültig belohnt.

"Schade, wir haben das Spiel über weite Strecken gut kontrolliert", sagte Coach Bliemeister, der seine Truppe deutlich offensiv ausgerichtet hatte (Balde, Wieckhoff, Nrecaj). "Nach dem Wechsel schlichen sich dann ein paar Unsicherheiten ein." Die nutzte "93", um den lautstarken Anhang einigermaßen zu besänftigen.

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