Wedel

Beneidenswerte Wedeler: Siegeszug auch dank Überangebot guter Spieler

Wedel. Die Landesliga-Fußballer des Wedeler TSV gewinnen Spiel um Spiel. „Doch es gibt traurige Gesichter bei uns im Kader“, sagt Heiko Barthel aus dem Trainerstab. Aufgrund des Überangebots nahezu gleichstarker Akteure werden immer wieder gute Spieler aus dem Aufgebot gestrichen. Sogar vor Sebastian Krabbes machte die Rotation nicht halt.

Der Abwehrchef, der bislang immer in der Startelf stand, blieb beim 4:1 (1:0) auswärts über den Tabellenletzten Nikola Tesla draußen. Tim Jobmann rückte in die Innenverteidigung. Die WTSV-Trainer machten nichts verkehrt. Nach einem Eckball von Jan Eggers köpfte Jobmann in der zehnten Minute das 1:0 der Gäste.

Die Organisation auf der Anlage in Bahrenfeld klappt nicht immer perfekt. Die Verantwortlichen von Blau-Weiß 96 hatten sich beschwert, am 27. September (2:1) erst kurz vor Anpfiff Zugang zur Kabine bekommen zu haben. Die Wedeler hielten ihre Besprechung deshalb im heimischen Elbestadion ab. Alle hörten genau zu und befolgten die ausgegebene Marschroute. „Bloß den Gegner nicht unterschätzen. Wir wollen nicht die Ersten sein, die gegen Nikola Tesla Punkte hergeben.“

Aytac Erman verwandelte einen an Thomas Koster verschuldeten Foulelfmeter zum 2:0. Damit waren die Wedeler nach einer Stunde endgültig auf Kurs. Erman (70.) und der eingewechselte Moritz Rosemeier (87.) erzielten die restlichen Treffer. Mit ihrem einzigen Torschuss während der gesamten Partie glückte den Gastgebern aus abseitsverdächtiger Position das 1:3 (80.). Zweiter Schönheitsfleck: Manuel Henkel handelte sich wegen mehrfacher Fouls Gelb-Rot ein (79.) .

( wh )

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