Pinneberg

HR II weist TBS unerwartet klar in die Schranken

Pinneberg. Bernhard Schwarz redet Klartext. „Wer nicht mitzieht, kommt bei mir nicht mehr zum Einsatz.“ Der Trainer von TBS Pinneberg muss sich etwas einfallen lassen. In der Verfassung wie beim 0:3 (0:1) gegen die SV Halstenbek-Rellingen II steigen die Pinneberger Landesliga-Fußballer unweigerlich ab.

Die Halstenbeker dagegen wähnen sich auf einem guten Weg zum Klassenerhalt. Ein Sieg im nächsten Heimspiel gegen den Tabellenletzten Nikola Tesla verhieße zunächst Ruhe im Karton. Froh sind alle beim Neuling, dass Dustin Schomacker wieder mitwirkt. Der Stürmer, der verletzungs- und urlaubsbedingt bislang pausierte, erzielte in der 56. und 65. Minute seine ersten Saisontreffer. Schwarz ärgerte das zweite Gegentor maßlos: „Gefühlt sind wir bei einem Eckball acht gegen drei im Strafraum. Trotzdem kommt Schomacker zum Schuss. Das kann nicht sein.“

Nach ausgeglichenem Spiel bis dahin hatten die Halstenbeker in der 38. Minute die Weichen auf Sieg gestellt. Oliver Wroblewsky verwandelte einen Foulelfmeter, den Ferhan Aksoy an Sergio Batista verursachte. Am Ende waren die Halstenbeker dem 4:0 näher als TBS einem sinnvollen Spielzug.

( wh )

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