Pinneberg
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VfL Pinneberg muss im Pokal zum Oberliga-Meister

Pinneberg. Euphorie ist bei den Oberliga-Fußballern des VfL Pinneberg nicht ausgebrochen. Es ist aber auch nicht so, dass sie nun in völliger Ehrfurcht erstarren, nachdem sie von HSV-Vorsänger Lotto King Karl die TuS Dassendorf für die vierte Runde des Oddset-Pokals (2. bis 4. Oktober) zugelost bekamen.

„In einem Monat kann schon alles ganz anders aussehen. Möglicherweise sind wir dann stabilisiert und haben uns von dem Fehlstart im Punktspielbetrieb erholt“, sagt Kapitän Tim Vollmer. Zurzeit rangiert das Team auf dem 15. Rang. Trainer Michael Fischer war geneigt, die Dassendorfer nach dem 0:4 im direkten Vergleich am ersten Spieltag für unbesiegbar zu erklären. Jetzt aber leistete sich der Titelträger von 2014 und 2015 ein 0:1 zu Hause gegen den Niendorfer TSV. Tim Vollmer gibt sich kämpferisch. „Dassendorf ist dran, auch mal gegen uns zu verlieren.“

Mit einem Bein in der fünften Runde steht schon die SV Halstenbek-Rellingen (Oberliga). Auswärts gegen Landesliga-Absteiger SC Sperber ist ein Reinfall nur schwer vorstellbar. Ebenfalls misst sich der SV Rugenbergen (Oberliga) mit einem Team aus der Bezirksliga – Union Tornesch ist der Gastgeber. Besser als die Pinneberger hat es auch den Wedeler TSV (Landesliga), der beim TSV Glinde (Bezirksliga) antritt, und Roland Wedel (Bezirksliga West) - Heimrecht gegen den TSV Neuland (Bezirksliga Süd) - getroffen. Der TSV Uetersen (Landesliga) freut sich auf den aktuellen Oberliga-Spitzenreiter SC Victoria.