Pinneberg
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Es bleibt dabei: Vier Absteiger in der Landesliga

Pinneberg. „Frechheit. Sauerei“, schimpft Patrick Funk spontan. Auch nach etwas Bedenkzeit weigert sich der Trainer des VfL Pinneberg II, sein Vokabular zu entschärfen. Das Präsidiums des Hamburger Fußball-Verbandes gab bekannt, es bei der umstrittenen Regelung von vier Absteigern aus der Hammonia-Staffel (das Abendblatt berichtete) zu belassen.

Nicht nur die Pinneberger Landesliga-Fußballer, auf die ein harter Abstiegskampf wartet, reagieren wütend. Auch in der Nachbarschaft (FC Elmshorn, SV Halstenbek-Rellingen II, Blau-Weiß 96) bleibt es bei Unmut. „Schön, dass der Verband endlich einmal Konsequenz zeigt“, spottet der Schenefelder Abteilungsleiter Andreas Wilken. VfL-Ligaobmann David Fock erwägt, so viele Clubs wie möglich auf seine Seite zu ziehen und prüft juristische Schritte gegen den Verband.

Die Pinneberger stimmten sich mit einem 3:1 (1:1)-Erfolg nach Toren von Jannik Swennosen (33./Foulelfmeter), Anas Karimi (72.) und Florian Szimmuck (90.) im Holstenpokal beim Heidgrabener SV II auf das Punktspiel am Sonntag um 15 Uhr gegen den SC Alstertal-Langenhorn ein. Gleichzeitig spielen der TSV Uetersen gegen TuRa Harksheide und der Wedeler TSV beim TSV Sasel. TBS Pinneberg tritt um 10.45 Uhr beim HEBC an.