Pinneberg
Quickborn

Warum Quickborns Fußballer nur Mittelmaß waren

Quickborn.  Zu den wenigen Fußball-Clubs, die noch Wochen nach dem offiziellen Saisonende die Aufarbeitung der vergangenen Spielserie vornehmen, gehört auch der TuS Holstein. Der erlebte nach Aussage der Verantwortlichen eine schwierige, aber durchaus geglückte Saison 2014/15.

Für die Liga-Mannschaft galt es in der Kreisliga-Staffel 8, so lange wie möglich um den Aufstieg mitzuspielen, um am Ende eine bessere Platzierung als im vorangegangenen Jahr zu erreichen. Mit Platz vier wurde man diesem Anspruch auch gerecht (Vorjahr Rang sechs). Es waren dabei diverse Faktoren, warum die Quickborner das Maximum nicht geschafft haben. Am Anfang der Saison funktionierte im Kader personell einiges nicht, was die Trennung des einen und anderen Akteurs nach sich zog. Hinzu kamen Verletzungen und Sperren.

„Die langwierigen Verletzungen konnten am Ende nicht kompensiert werden“, sagt Fikret Yilmaz, Sportlicher Leiter TuS Holstein im Bereich Fußball. Hauptursache für das letztliche Scheitern der Liga aber war die schwache Trainingsbeteiligung und mangelnde Zuverlässigkeit. Ein Team, das aufsteigen will, müsse diesbezüglich mehr auf die Beine stellen“, lautete der Tenor in Reihen der Fußballsparte. Trotzdem sprang am Ende eine akzeptable Platzierung heraus.

Für die zweiten Herren ging es in der Kreisklasse darum, sich im oberen Bereich der Tabelle zu etablieren. Bis zu Beginn der Rückrunde sah es auch ganz vielversprechend aus, denn der Kader schien zunächst spielstark und lieferte gute Ergebnisse. Auch diese Truppe blieb jedoch von Verletzungen nicht verschont, zudem verließen einige Spieler den Verein. So gab es in der Rückrunde immer mehr Probleme, eine schlagkräftige Crew zusammenzubekommen. Am Ende wurde der TuS in der tiefsten Klasse Neunter.