Pinneberg
Halstenbek

HR braucht in Schnelsen viel Anlaufzeit, dann vier Schneider-Tore bei 5:0

Es ist tatsächlich das eingetreten, was sich Trainer Thomas Bliemeister und Manager Detlef Kebbe vor Spielbeginn erhofft hatten: Die SV Halstenbek-Rellingen kann wieder verstärkt zu den aussichtsreichsten Anwärtern im Kampf um die Meisterschaft in der Oberliga gezählt werden.

Halstenbek. Während der bisherige Tabellenführer TuS Dassendorf spielfrei war und der zweitplatzierte Nachbar VfL Pinneberg nur ein 1:1 gegen SV Rugenbergen schaffte, sammelte HR mit dem 5:0 bei Germania Schnelsen drei Punkte ein und kehrt auf Rang drei zurück., nur einen Zähler hinter Victoria und dem VfL

Der Sieg beim Abstiegskandidaten gelang erst mit einem erhöhten Aufwand in der zweiten Spielhälfte. Bis zur Pause waren in dieser Partie nämlich keine Tore gefallen. Klare Worte von Coach Bliemeister erinnerten seine Mannen daran, dass man diese Saison noch einiges vor hat und den wochenlang gezeigten Topfußball wieder aufleben lassen möchte. Das Vorhaben unterstützte vor allem einer: Nachdem Julian Mentz in der 51. Minute endlich die Führung erzielt hatte, kam die große Zeit von Jan-Marc Schneider. Der gefährliche Stürmer erhöhte nach 56 Minuten per Kopfball zunächst auf 2:0 und ließ gegen einen immer schwächer werden Gegner danach noch einen Hattrick folgen – 3:0 in der 58. Minute, 4:0 in der 75. Minute und 5:0 kurz vor Schluss. In der Endphase sah Germanias Spieler Ömer Solmaz noch Gelb-Rot. Am Gründonnerstag (18 Uhr) empfängt HR den SV Curslack-Neuengamme.