Pinneberg
Wedel

TBS Pinneberg kann mit dem 0:0 weit besser leben als der Wedeler TSV

Thorsten Zessin übte Kritik. „Immer nur lange Bälle. Spielerisch war das zu dürftig", murrte der Trainer des Wedeler TSV.

Wedel. Seine Landesliga-Fußballer blieben das achte Mal in Folge ungeschlagen, enttäuschten aber beim 0:0 gegen TBS Pinneberg. Zessin: „Wer nicht dabei war, hat nichts versäumt."

Die Pinneberger bestätigten ihren Aufwärtstrend. „„Akribischer als Bernhard Schwarz kann ein Trainer die Mannschaft nicht auf den Gegner einstellen", lobte Manager Enrico Kieselbach einmal mehr den neuen Coach, der beim FC Elmshorn nach nur wenigen Wochen gehen musste, an der Müssentwiete aber als „Glücksgriff" gilt. Schwarz hatte der zuvor zweimal nacheinander siegreichen Elf erneut das Vertrauen ausgesprochen und wiedergenesene Leistungsträger auf der Bank gelassen.

Das Team funktionierte. Salih Koparan und Onur Akcan ließen vor der Pause drei im Ansatz gute Möglichkeiten ungenutzt. In der 90. Minute ergab sich sogar noch eine „1000Prozentige". Erturul Kayali bekam den Ball im letzten Moment von Wedels Christopher Dobirr vom Fuß gespitzelt. Die Kugel rollte rechts am Tor vorbei.

Auf der anderen Seite strahlte der Pinneberger Torwart Zakaria Chergui enorme Sicherheit in der Strafraumbeherrschung aus. Durchpusten musste der Keeper allerdings in der zehnten Minute, als es hinter ihm gewaltig schepperte. Manuel Henkel hatte geschossen, der Ball prallte von der Lattenunterkante ins Feld zurück. Ansonsten war von den Wedelern „nichts zu sehen", wie es TBS-Manager Enrico Kieselbach ausdrückte. )