Pinneberg
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Kader gleicht einem Lazarett vor dem Drittliga-Saisonstart

Pinnebergs Volleyballern fehlen gegen Berlin sechs Stammspieler

Pinneberg. Die Volleyball-Männer des VfL Pinneberg sind heilfroh, dass ihr derzeit wichtigster Mann bestens erholt und voller Tatendrang von seinem Urlaub auf Fuerteventura zurückgekehrt ist. Auf Physiotherapeut Niels Niemann dürfte in den nächsten Tagen Schwerstarbeit warten, denn vor dem Saisonstart in der 3. Liga Nord am Sonnabend, 20.September (18Uhr, Jahnhalle, Richard-Köhn-Straße), gegen die zweite Mannschaft des VC Olympia Berlin bangt VfL-Trainer Daniel Prade um den Einsatz von vier verletzten oder angeschlagenen Spielern. „Das ist für uns ein herber Schlag ins Kontor, weil zudem aus privaten Gründen noch zwei weitere Spieler fehlen werden“, sagt der neue Pinneberger Coach Daniel Prade. „ Da stellt sich eine Mannschaft fast von allein auf.“

Beide Pinneberger Neuzugänge drohen gegen Olympia Berlin auszufallen

Passen müssen unter anderem die beiden Neuen im VfL-Team. Dem 2,02 Meter großen Mittelblocker Florian Krage, 17, der genau genommen bereits am letzten Spieltag der Saison 2013/14 sein Debüt im Drittliga-Team gab und seit dem Sommer zum Stammpersonal zählt, macht weiterhin der Bänderanriss im Knöchelverletzung zu schaffen, den er sich bei einem Vorbereitungsturnier in Norderstedt zugezogen hat. Noch härter traf es Johann Wolf. Der Außenangreifer, der zuvor für den VCB Tecklenburger Land (3. Liga West) spielte, ist einer von fünf Polizisten im Pinneberger Kader und erlitt ausgerechnet beim Dienstsport zwei Wochen vor Saisonbeginn einen Muskelfaserriss, der seinen Einsatz gegen den VC Olympia verhindert.

Aus unterschiedlichen Gründen fehlen den Pinnebergern am Sonnabend außerdem Diagonalspieler Stefan Imke (Achillessehnenbeschwerden) und Mittelblocker Maurice Camplair (Oberschenkelverletzung) sowie Mittelblocker Janosch Maas und Diagonalspieler Lars Rückborn, die privat verhindert sind. Diese Ausfälle glaubt VfL-Kapitän Lars Lydorf mit dem verbleibenden Kader kompensieren zu können. „Wir werden schon sechs drittliga-taugliche Spieler aufs Feld bekommen“, sagt der Außenangreifer. Zudem könnte die größere Erfahrung der Pinneberger Routiniers gegen die blutjungen Gäste, die 2013/14 den Aufstieg schafften, den Unterschied machen.