Pinneberg
Holm

Ellenbogenschlag ohne schlimme Folgen für Roland-Spieler Mohr

Vier Stunden nach dem Abpfiff kam dann doch noch eine gute Nachricht für die Bezirksliga-Fußballer des FC Roland Wedel aus dem Krankenhaus:

Holm . Bei der 2:3 (0:0)-Niederlage im Nachholtreffen auswärts gegen den TSV Holm hat sich Defensivspieler Patrick Mohr nicht erneut eine schwere Gesichtsverletzung, sondern „nur“ eine Prellung eingehandelt.

Abstieg kaum mehr vermeidbar, aber die Wedeler wollen wiederkommen

Ursprünglich hatte Trainer Dirk Kahl einen Jochbeinbruch befürchtet. Es wäre Mohrs zweiter innerhalb von acht Wochen gewesen. „Wenn das so ist, mache ich Schluss mit Fußball“, hatte der verletzte Spieler spontan angekündigt, bevor er sich in ärztliche Obhut begab. In Wedel gilt er allerdings als kaum ersetzbar. „Patrick ist ein wichtiger Baustein, wenn wir nächste Saison die Rückkehr in die Bezirksliga in Angriff nehmen wollen“, sagt Dirk Kahl. Mohr erlitt die Verletzung bei einem Ellenbogenschlag von TSV-Abwehrchef Hannes Fehr.

„Der Schiedsrichter bewertete die Szene noch nicht einmal als Regelwidrigkeit“, wunderte sich der Gästecoach hinterher. Das 1:0 von Flemming Matthiessen resultierte aus seiner Sicht aus einem unberechtigten Foulelfmeter (51.). Fabian Tiede (2:1/65.) und Fehr (3:1/77.) verurteilten die Wedeler mit weiteren Treffern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zum Abstieg.

Für den FC Roland waren Josip Dilber (56.) und Marco Meins (87.) erfolgreich. „Hannes Fehr ist nicht unfair. Es hatte schon seinen Grund, warum der Schiedsrichter diese Aktion nicht ahndete“, betonte TSV-Trainer Bernd Bressem.