Pinneberg
Bokel

Diskussionen über Fotofinish nach unglücklichem Brokstedter Bundesligastart

Der MSC Brokstedt hat sein Auftaktmatch in der neuen Speedway-Bundesligasaison beim AC Landshut zwar verloren, geht nach dem 44:45 aber gestärkt an die nächsten Aufgaben.

Brokstedt/Bokel. „Noch ist nichts verloren und die Leistung, die wir heute gezeigt haben, war gut.“ MSC-Teammanagerin Sabrina Harms zeigte sich nach dem Rennen trotz der knappen Niederlage mit dem Auftritt des Teams zufrieden. So war neben dem Finnen Joonas Kylmäkorpi (14 Punkte) vor allen Dingen Neuzugang Antonio Lindbäck die Stützen des Teams. Mit zwölf Punkten konnte der Schwede überzeugen und zeigte im Finallauf seine Klasse, als er sich mit Landshuts Martin Smolinski ein klassisches „Fotofinish“ lieferte, bei dem am Ende nicht wenige Zuschauer im Stadion Ellermühle den Brokstedter vorn sahen. „Es ist müßig, über die Entscheidung des Unparteiischen zu diskutieren. Aus dessen Sicht war Smolinski vorn. Anders sah es Lindbäck. „Ich war vorn, aber so ist es eben, wenn es um Bruchteile von Sekunden geht.“

Letztlich boten sich beide Teams jedoch ein Match auf Augenhöhe, bei dem Tobias Kroner (neun Punkte) und der Bokeler Matthias Kröger (7) ebenfalls eine solide Leistung ablieferten. Gerade von Kröger zeigte sich Sabrina Harms angetan. „Matten ist sehr gut gefahren. Mit ihm ist immer noch zu rechnen.“ Im ersten Heimrennen geht es für Kröger und den MSC am Donnerstag, 1. Mai, gegen Wolfslake.