Pinneberg
Quickborn

Abstieg besiegelt: TuS Holsteins letzte Spiele bedeutungslos

Quickborns Tischtennis-Herren verabschieden sich als Vorletzte aus der Verbandsliga

Quickborn. „Wir sind alle ein bisschen traurig“, sagt Schatzmeister Wilhelm Gragert im Namen von 40 erwachsenen und 30 jugendlichen Mitgliedern der Tischtennis-Sparte des TuS Holstein. Die Quickborner Herren müssen sich als Vorletzter aus der höchsten Spielklasse Schleswig-Holsteins verabschieden, egal, wie sie sich in den restlichen Heimspielen am Freitag, 28. März, gegen den TSV Schwarzenbek und am 6. April gegen den VfL Oldesloe schlagen.

Die eigene 2:9-Niederlage auswärts gegen den Tabellenzweiten VfB Lübeck war umrahmt von zwei Erfolgen der Oldesloer. Der bisherige Tabellennachbar enteilte den Quickbornern damit uneinholbar. Nun lautet die Frage, wie es weitergeht. Bleibt Nachwuchsspieler Max Plettenberg, der neben Matthias Dellith als einziger in Lübeck eine Partie gewinnen konnte und sich dem TuS ursprünglich wegen Einsätzen in der Verbandsliga angeschlossen hatte? Ein Erlebnis war das Gastspiel im Stadtteil St. Lorenz für Kevin Frass aus der 3. Kreisklasse B, der anstelle des verletzten Matthias Guckel zum Einsatz kam und an der Seite von Burkhard Kayser sensationell einen Satz im Doppel siegreich gestaltete.

Eine Etage tiefer in der Landesliga Süd blickt auch die zweite Mannschaft des TTC Seeth-Ekholt dem Abstieg ins Auge. „Die Hoffnungen gehen gen Null“, heißt es nach der 5:9-Niederlage bei Schlusslicht VfL Bad Schwartau. Der Zwischenspurt nach einem 1:5-Rückstand mit Erfolgen von Bennet Kühne (2), Hendrik Sahlmann und Torben Wieckhorst reichte nicht, sich den neuerlichen Reinfall zu ersparen. Die TTC-Erste erklärte sich unterdessen nach einer Anfrage des Staffelleiters zu einem Entscheidungsspiel der Landesliga-Vizemeister um den Aufstieg gegen den TSV Langenhorn bereit. Vorher muss aber noch das Heimspiel gegen die Kaltenkirchener TS II am Sonnabend, 29. März, gewonnen werden.