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Ellerbeker Schützenhilfe bleibt für Barmstedts Handballer aus

Landesliga-Titelfavorit wartet auf Patzer der Konkurrenz

Barmstedt/Ellerbek. Um ein Haar wären die Landesliga-Handballer des Barmstedter MTV (Tabellenzweiter der Staffel 1, 33:5 Punkte) ihrem Saisonziel Titelgewinn einen großen Schritt näher gekommen. Während das Team von Trainer Torsten Krause trotz Personalnot am Heederbrook zu einem ungefährdeten 34:28 (16:11) über den Tabellenletzten Eimsbütteler TV kam, hatte fast zeitgleich die vierte Mannschaft des TSV Ellerbek (Dritter/29:9) Spitzenreiter HG Barmbek II (ebenfalls 33:5) am Rande einer Niederlage.

Die kassierten dann allerdings in einem spannendes und kampfbetonten Spiel die Gäste mit 34:36 (21:18). Angesichts der knappen Pleite in einem Duell auf Augenhöhe war die Enttäuschung der Verlierer groß. „Wir haben gegen ambitionierte Barmbeker bis zur 56. Minute permanent in Führung gelegen, mehr ließen die Schiedsrichter dann nicht mehr zu“, sagte TSV-Teamsprecher Andreas Josenhans. Die Barmstedter müssen dagegen weiter auf einen Ausrutscher der Hamburger oder aber auf einen Sieg mit drei Toren Unterschied am letzten Spieltag der Saison 2013/14 warten.

Ein intensives, aber nur phasenweise spannendes Derby lieferten sich die zweite Mannschaft des TuS Esingen (Vierter/26:10) und Hamburg-Liga-Absteiger TSV Uetersen (Fünfter/26:10) in der Tornescher KGST-Halle. Konnten die Gäste nach schwachem Start gegen Ende der ersten Halbzeit noch einmal zum 12:12 (22. Minute) ausgleichen, hatten sie dem Heimteam spätestens nach dem Seitenwechsel nicht mehr allzu viel entgegenzusetzen und verloren das Prestigeduell 26:33 (13:15).

Wie von einem Druck befreit spielt die junge Mannschaft des Elmshorner HT nach der Sicherung des Klassenerhalts auf. Das 30:29 (17:17) über Angstgegner Niendorfer TSV ließ das Team von Trainer Bernd Ramspott in der Tabelle auf Rang sechs (17:21) vorrücken.

Neue Hoffnung im Abstiegskampf schöpfen derweil die Überlebenskünstler des Rellinger TV (Vorletzter/9:29). Das Team von Spielertrainer Christian Sörensen, der sich zum wiederholten Male in dieser Saison selbst einwechselte, setzte sich mit 22:21 (9:10) im Kellerduell bei der dritten Mannschaft des FC St. Pauli durch. 90 Sekunden vor Schluss lag der RTV bei Ballbesitz des Gegners zwei Tore zurück, drehte die Partie dann aber noch.