Pinneberg
Tornesch

Esingens Männer werfen Halstenbek in die Landesliga

Das war es wohl wieder einmal für die Hamburg-Liga-Handballer der Halstenbeker Turnerschaft (Letzter/6:30 Punkte).

Tornesch. Wie schon 2005/06 und 2011/12 droht der umgehende Abstieg aus der höchsten Hamburger Klasse nach nur einer Saison, den diesmal wahrscheinlich Kreisrivale TuS Esingen (Siebter/19:17) mit dem 31:20 (14:14) in der Tornescher KGST-Halle besiegelte. Dort hielten die Gäste eine Halbzeit lang mit, dann stellte TuS-Coach Jan-Henning Himborn in der Deckung von 3:2:1 auf 6:0 um. „Dadurch fehlten uns die Tore von Dmitrij Propp über den Kreis, und im Rückraum waren wir zu schwach“, sagte HT-Trainer Georg Pohl, dessen Team nach dem Seitenwechsel nur noch sechsmal traf. Die Tornescher freuten sich auch darüber, dass ihnen gegen Ende einer durchwachsenen Saison erstmals drei Siege in Folge gelangen.

Ihren Achtelfinal-Erfolg im HHV-Pokal über Staffelrivale TuS Aumühle-Wohltorf hätten die Spieler der abstiegsbedrohten HSG Pinnau (Drittletzter/10:26) sicher gern gegen zwei Punkte eingetauscht. Stattdessen verlor die Spielgemeinschaft von TSV Prisdorf und VfL Pinneberg das Hamburg-Liga-Gastspiel im Kreis Herzogtum Lauenburg 23:34 (11:19). „Das war gar nichts“, sagte HSG-Torhüter Marco Simonsen, dessen Team nach sieben Minuten 0:5, nach 21 bereits 4:14 und kurz vor der Pause 10:19 zurücklag. Umso mehr wünschen sich die Pinnau-Handballer nun Zählbares im Derby gegen den TuS Esingen (Sonntag, 2. März, 15Uhr, Fahltskamp), um sich ein Stück von den Abstiegsrängen absetzen zu können.

Ganz andere Sorgen hat die zweite Mannschaft des TSV Ellerbek (Fünfter/20:18), die im Duell um Platz drei dem HT Norderstedt in der Harbig-Halle 24:31 (14:13) unterlag. Die Wende leiteten die Gäste mit der Einwechslung eines Ex-Ellerbekers ein. Torwart Matthias Matuch kam nach der Pause und parierte gleich mehrere Würfe.